Protestmarsch am 10.02.2026: 16.000 Stimmen für 7 Prozent!

16.000 vor dem Landtag!

Wir waren lauter. Wir waren noch mehr. Wir fordern 7 Prozent!

Kurz vor der dritten Verhandlungsrunde haben die bundesweiten Proteste in Nordrhein-Westfalen ihren Höhepunkt erreicht: 16.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, davon alleine 2.000 DSTG’ler, machten in Düsseldorf ihrem Unmut über zwei ergebnislose Verhandlungsrunden Luft – lautstark, entschlossen und sichtbar. Das Signal nach Berlin ist eindeutig: Wir erwarten ein faires und verhandlungsfähiges Angebot.

Dass die dritte Verhandlungsrunde ausgerechnet an Weiberfastnacht starten soll, mag überraschen – doch 8.000 Kolleginnen und Kollegen der dbb Gewerkschaften ließen sich davon nicht abhalten. Sie zogen vor das Ministerium der Finanzen und den Landtag NRW, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Auf der Kundgebung war unüberhörbar, was die Beschäftigten erwarten: „7 Prozent, 7 Prozent, 7 Prozent!“

Auftaktkundgebung vor dem Ministerium der Finanzen

DSTG-NRW-Landesvorsitzende Carolin Konzack brachte es auf den Punkt: „Die Arbeitgeber spielen ein riskantes Spiel. Sie wissen genau: Wenn die Bezahlung nicht stimmt, leidet die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes. Dann wird es nichts mit Nachwuchsgewinnung, nichts mit Personalbindung, nichts mit Zukunft. Unsere Forderung lautet deshalb klar: 7 % – und zwar jetzt!“

Düsseldorfer Innenstadt kommt zum Erliegen

Im Anschluss setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. 2.000 Blaumützen der DSTG zogen durch die Innenstadt über die Königsallee bis zum Landtag. Dort vereinten sich die Demozüge von dbb und DGB. Eine scheinbar endlose, lautstarke Menschenkette bewegte sich durch Düsseldorf und sorgte für Aufmerksamkeit und Stau in der gesamten Innenstadt. Auf der Landtagswiese wurde aus tausenden Einzelstimmen ein buntes Fahnenmeer – ein starkes gemeinsames Bild!

Abschlusskundgebung vor dem Landtag NRW

Auf der Abschlusskundgebung fand der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer deutliche Worte. Die gewerkschaftlichen Forderungen dürften nicht als „ritualisiert“ oder „astronomisch“ abgetan werden. Ein reiner Inflationsausgleich bei 29 Monaten Laufzeit, einer Nullrunde in 2025 und vielleicht noch ein Schnäpschen oben drauf, sei kein ernstgemeintes Angebot der Arbeitgeber.

Seine klare Ansage: „Damit lassen wir uns nicht abspeisen. Ein Schnaps ist hochprozentig – wir fordern 7 Prozent!“

Was für ein Tag!

Der Zusammenhalt, die Energie und die Entschlossenheit waren überall spürbar. Und eines ist sicher: Dieser Protest wirkt nach.

Der Aftermovie folgt – ihr könnt euch jetzt schon darauf freuen.

Danke!

Danke an jede einzelne Kollegin und jeden einzelnen Kollegen, die heute in Düsseldorf dabei waren und die DSTG NRW so stark sichtbar gemacht haben. Euer Engagement sendet ein klares Signal an Politik und Arbeitgeber: Mit uns ist zu rechnen!

Ihr seid das Rückgrat der DSTG NRW!

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