Ortsverbandsinfo 03/2026 – Protestkundgebung am 10.02.206
Protestmarsch am 10.02.2026 durch Düsseldorf
Die DSTG ruft auf: Protestkundgebung am 10.02.2026 in Düsseldorf
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch in der Einkommensrunde 2025 / 2026 geht es nicht ohne Demo, Proteste und Warnstreiks der Tarifbeschäftigten. Die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber ist ein Weckruf und macht deutlich, dass wir jetzt alle gemeinsam aktiv werden müssen, um für unsere berechtigten Forderungen einzustehen.
Wir fordern:
• Erhöhung der Tabellenentgelte um 7 %, mindestens 300 Euro
• Erhöhung der Azubi-Entgelte um 200 Euro
• Laufzeit 12 Monate
• Vollständige Übertragung der Ergebnisse auf den Beamtenbereich
Der Verhandlungsführer der Länder hat unsere Forderung als „ritualisierte, astronomische Forderung“ bezeichnet. Aber soll unsere Arbeit denn gar nichts wert sein? Es scheint ja so zu sein, denn die Länder haben bislang noch kein eigenes verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt.
Es muss Schluss sein mit leeren Versprechungen. Wertschätzung ist kein Lippenbekenntnis, es müssen Zahlen, Lösungen und vor allem ein angemessenes Angebot auf den Tisch. Die 2. Verhandlungsrunde hat keine Fortschritte gebracht. Die Arbeitgeberseite hat, ohne konkrete Zahlen zu nennen, Erhöhungen von knapp über der Inflationsrate bei einer Laufzeit von 29 Monaten in den Raum gestellt, wobei es für das Jahr 2025 Nullmonate geben soll.
Wir stellen fest: Die Arbeitgeber mauern weiter! Zur dritten Verhandlungsrunde (am 11.-13.02.2026) erhöhen wir den Druck!
Wir treffen uns am 10.02.2026,
- ab 10:00 Uhr (dbb-Auftaktkundgebung ab ca. 11:00 Uhr),
vor dem Finanzministerium in der Jägerhofstraße in Düsseldorf. - im Anschluss zieht der Demozug durch Düsseldorf! Wir legen die Stadt lahm!
- Anschließend: Großkundgebung aller Gewerkschaften aus DBB und DGB vor dem Landtag (Abschlusskundgebung ab ca. 13:00 Uhr).
Und so soll es laufen:
DSTG und DBB treffen sich ab 10:00 Uhr vor dem Finanzministerium in der Jägerhofstraße. Bei der Auftaktkundgebung, die gegen 11:00 Uhr beginnen wird, spricht u.a. Carolin Konzack, Landesvorsitzende der DSTG. Nach einem Protestmarsch zum Landtag erfolgt dort ab 13:00 Uhr die gemeinsame Schlusskundgebung aller Gewerkschaften.
Die Protestveranstaltung richtet sich an alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst, an Regierungsbeschäftigte und Beamte. Und natürlich an Versorgungsempfangende. Denn der Tarifabschluss wird als Vorlage für die anschließende Besoldungsrunde herhalten müssen. Deshalb muss ein guter, ein wertschätzender Abschluss für alle her.
Die Forderungen der Gewerkschaften sind mit 7 %, mindestens aber 300,– € geradezu bescheiden angesichts der Inflationsrate, des Nachholbedarfs in der Bezahlung und des Fachkräftemangels im gesamten öffentlichen Dienst. 200,– € mehr für Anwärter und Auszubildende müssen her, um die Bewerberzahlen wieder nach oben zu bringen.
Alle Details zum Ablauf, zur Anreise, zur Kostenerstattung usw. gibt es über die Bezirks- und Ortsverbände.

