Dortmund, 17. Juni 2003  


P r e s s e m i t t e i l u n g


DSTG lehnt Erhöhung der Wochenarbeitszeit kategorisch ab

Die von den Grünen in Nordrhein-Westfalen geforderte Erhöhung der Wochenar­beitszeit von 38,5 auf 41Stunden lehnt die Steuer-Gewerkschaft für Steuerbeamte kategorisch ab. Mit der Arbeitszeitverlängerung werden in den Finanzämtern etwa 1.350 Arbeitsplätze vernichtet und über Jahre keine Nachwuchskräfte mehr ausgebildet. Die Auswirkungen am Arbeitsmarkt treffen ausschließlich die junge Generation für die bekanntlich noch zehntausende von Ausbildungsplätzen fehlen.

Beamte in den Finanzämtern reagieren auf die Diskussion um Verlängerung der Wochenarbeitszeit mit Kopfschütteln und Wut. Dabei geht es nicht um längere Arbeitszeit pro Woche, sondern um den seit 1990 andauernden Gehalts- und Einstellungsbetrug.

Der stellvertretende Landesvorsitzende der Steuer-Gewerkschaft, Meinolf Guntermann, hat in einem Schreiben an die Vorsitzende der Landtagsfraktion der Grünen zu deren Forderungen Stellung bezogen.

Das Schreiben an Sylvia Löhrmann, MdL, ist als Anlage beigefügt und somit Bestandteil dieser Pressemitteilung.

 

Achtung: 

Die Landesgeschäftsstelle der DSTG in Düsseldorf ist in der 25. Kalenderwoche nicht besetzt. Die Steuer-Gewerkschaft ist über die Bezirksgeschäftsstelle, Landgrafenstr. 130 in 44139 Dortmund zu erreichen.

                  Telefon:                      0231/9122421

                  Telefax:                      0231/9122423

                  E-Mail:                dstg-westfalen@t-online.de

 

Verantwortlich: Meinolf Guntermann

                            Stellv. Vorsitzender

                            und Pressesprecher

 

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