Informationen für die Öffentlichkeit

I. Organisation

1. Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft (DSTG) ist die gewerkschaftliche Interessenvertretung des Personals der Steuerverwaltung und des nicht richterlichen Dienstes der Finanzgerichte. Außerdem vertritt der Landesverband NRW die Beschäftigten des Staatlichen Rechnungsprüfungsamtes für Steuern in Münster und des Bau- und Liegenschaftsbetriebes. In der DSTG sind Beamtinnen und Beamte jeder Laufbahn, Angestellte und Arbeiter organisiert.

Spitzenorganisation ist der Deutsche Beamtenbund. 

2. Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft gliedert sich in Bezirks- und Landesverbände. Der Landesverband NRW ist der Zusammenschluss von

Deutsche Steuer-Gewerkschaft

Bezirksverband Düsseldorf

Kronprinzenstr. 19

40217 Düsseldorf

Telefon:  0211/395047

Telefax:  0211/3983476

 

Deutsche Steuer-Gewerkschaft

Bezirksverband Köln

Aduchtstr. 7

50668 Köln

Telefon:  0221/7392982

Telefax:  0221/733512

 

Deutsche Steuer-Gewerkschaft

Bezirksverband Westfalen-Lippe

Landgrafenstr. 130

44139 Dortmund

Telefon:  0231/9122421

Telefax:  0231/9122423 

3. Organe des Landesverbandes sind 

- der Landesverbandstag, der alle vier Jahre stattfindet; zuletzt im Dezember 2008 in Dortmund mit 200 Delegierten

- der Landeshauptvorstand, der mindestens einmal im Jahr tagt. Er besteht aus 55 Mitgliedern.

- die Landesleitung als Exekutivgremium des Landesverbandes. Sie besteht aus dem gewählten Landesvorsitzenden und den Vorsitzenden der drei Bezirksverbände, die auf den jeweiligen Bezirksverbandstagen gewählt werden. Sie sind gleichzeitig stellvertretende Landesvorsitzende. 

- zurzeit sind folgende Personen Mitglieder der Landesleitung:

 

Manfred Lehmann (Vorsitzender)
Telefon: 0211/4972-2582 (dienstl.)

Marc Kleischmann
Telefon: 0211/4972-2633 (dienstl.)

 

Heinz Katerkamp
Telefon: 0251/934-0 (dienstl.)

 

Rainer Hengst
Telefon: 0221/9778-4037 (dienstl.)

 

als beratendes Mitglied:

 

Hans-Jürgen Schnieber
Telefon: 0211/4972-2326 (dienstl.)

 

 

4. Publikation

Der Landesverband gibt die Zeitschrift „Blickpunkt DSTG“ heraus, die in 10 Ausgaben jährlich erscheint und eine Auflage von 20.000 Exemplaren hat.   

Redakteur ist

Rainer Hengst
Telefon: 0221/9778-4037 (dienstl.)

 

II. Mitgliederstand und Ergebnisse der Personalratswahlen 

1. Dem Landesverband gehören zurzeit rund 19.000 Mitglieder an. Davon sind rund 3.300 Angestellte und Arbeiter. Nachrichtlich erfolgt hier der Hinweis, dass der DSTG auf Bundesebene rund 70.000 Mitglieder angehören.

2. Der Grad der Zustimmung des Personals zur Deutschen Steuer-Gewerkschaft wird deutlich aus dem Ergebnis der letzten Personalratswahlen im Juni 2008. Bei dieser Wahl konnte die DSTG von 45 Sitzen in den so genannten Stufenvertretungen (Hauptpersonalrat beim Finanzministerium und zwei Bezirkspersonalräte bei den Oberfinanzdirektionen) 41 Sitze erringen. Das sind 91 % der Sitze. Die restlichen 4 Sitze entfielen auf Verdi. 

III. Gewerkschaftliche Aktivitäten 

Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten der Steuerverwaltung, der Finanzgerichte und der Staatlichen Rechnungsprüfungsämter, sowie Bau- und Liegenschaftsbetriebes eine leistungsgerechte Bewertung sowohl für den Besoldungsbereich (Beamte) als auch im Tarifbereich (Angestellte und Arbeiter).

Diese Forderungen werden im Besoldungsbereich auch über den Deutschen Beamtenbund und im Tarifbereich über die DBB-Tarifunion vertreten.

Im Tarifbereich ist die Deutsche Steuer-Gewerkschaft über die Tarifunion des Deutschen Beamtenbundes an den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst direkt beteiligt. Die Tarifverhandlungen werden parallel, das heißt am selben Ort und zur selben Zeit zu denen der ÖTV geführt.

Die DSTG verneint das Streikrecht für Beamte, das nicht mit Artikel 33 des Grundgesetzes vereinbar ist und nimmt im Tarifbereich alle verfassungsrechtlich garantierten Rechte, also auch das Streikrecht, wahr.

IV. Steuerpolitik

Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft sieht es - auch über die Interessenvertretung ihrer Mitglieder hinaus - aus der Sachkunde ihrer Mitglieder heraus als ihre Pflicht an, zur Steuergesetzgebung und Besteuerungspraxis Stellung zu nehmen. So hat sich die DSTG stets im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger für Steuervereinfachung eingesetzt und fordert zur Wiederherstellung von Steuergerechtigkeit und Gleichmäßigkeit im Besteuerungsverfahren, zum Beispiel verstärkte Bekämpfung von Steuerhinterziehung, spürbare personelle Verstärkung der Betriebsprüfungsdienste und Aufhebung des sogenannten Bankgeheimnisses.