Datum

Meldung

15-05-2008

DSTG fordert Politik zum Handeln auf!

Der Bundesvorsitzende Dieter Ondracek sieht die Berliner Politik in der Verantwortung, gegen Steuerhinterziehung im großen Stil wirksamer als bislang vorzugehen. So sollte das Bundesfinanzministerium nach Auffassung Ondraceks „alles daran setzen, Informationen über die 52.782 Konten Deutscher bei der Bank UBS zu erhalten“.

Hintergrund für die Forderung von Ondracek ist ein Schreiben aus der Schweiz. Darin hatten sechs Mitarbeiter der Bank UBS, „welche die kriminellen Machenschaften unserer Vorstände nicht mehr mittragen“, darüber informiert, dass die UBS AG eine eigene Abteilung für Geschäftsgründungen unterhält. Diese könne die Einrichtung von Stiftungen, Trusts, Aktiengesellschaften in den einschlägig bekannten Orten vornehmen, ohne dass die Kunden diese Orte jemals selbst aufsuchen müssen. Solche Tarnfirmen würden in der Regel für Vermögen ab eine Million Euro errichtet, so Ondracek am 12. Mai 2009 in Berlin.

„Beigefügt war dem Schreiben eine hausinterne Bestandsaufnahme per 31. Dezember 2007 aller Liechtensteiner Stiftungen, Trusts, Gesellschaften in Panama und British Virgin Islands, die die USB-Inhouse für deutsche Kunden der Hauptsitze und Filialen in der Schweiz gegründet hat. Bei dieser Aufstellung handelt es sich um 36.384 Liechtensteiner Stiftungen, 8.679 Panama SA, 6.463 British Virgin Island Corporation, 1.256 Trusts Jersey. Nach der Liste sind allein bei der USB Bankkonten deutscher Steuerpflichtiger  eingerichtet, auf denen Bestände von 70 bis 80 Milliarden Euro liegen. Dies macht deutlich, dass die Politik in Berlin handeln muss“, betonte Ondracek. Die amerikanische Steuerverwaltung habe es schließlich auch geschafft, die Kontendaten amerikanischer Steuerpflichtiger  von der USB zu erhalten; darauf müsse nun auch das Bundesfinanzministerium für die Konten Deutscher drängen.

12-05-2008

dbb unterstützt Zypries-Vorschlag

Der dbb beamtenbund und tarifunion begrüßt die Absicht der Bundesjustizministerin, die im Rahmen der Föderalismusreform an die Bundesländer übertragene Zuständigkeit für die Beamtenbesoldung wieder beim Bund anzusiedeln. Die Befürchtung, dass ein „besoldungstechnischer Flickenteppich“ entsteht, habe sich bewahrheitet, zitiert die Berliner Zeitung (12. Mai 2009) Brigitte Zypries. Sie trete deshalb dafür ein, die Besoldungskompetenz wieder dem Bund zu übertragen.

Peter Heesen, der dbb Bundesvorsitzende, wies darauf hin, dass seine Organisation die Aufsplitterung der Besoldungskompetenz von Anfang an für einen Fehler gehalten habe. Heesen: „Wir haben inzwischen ja einen regelrechten Wettlauf der Länder um die besten Leute, vor allem in den Mangelberufen wie Lehrer, Techniker und IT-Spezialisten. Gerade in den ärmeren und strukturschwächeren Ländern wird der öffentliche Dienst dadurch geschwächt. Das ist kontraproduktiv für die flächendeckende Qualitätssicherung im öffentlichen Dienst und verstößt gegen die Solidarität im Bundesstaat.“ Die Überlegung der Bundesjustizministerin, die Besoldungskompetenz für alle Beamten wieder beim Bund zusammenzufassen, sei deshalb logisch und zwangsläufig, so Heesen: „Andernfalls wird der Flickenteppich der Bezahlung im öffentlichen Dienst immer weiter auseinanderfallen. Das ist schlecht für die Leistungsfähigkeit der Verwaltung, schlecht für die Beschäftigten und schlecht für die Bürger, die überall in Deutschland ein Recht auf hochwertige Dienstleistungen ihres Staates haben.“

21-04-2008

Steuerkonzept der SPD: DSTG lehnt Prämie als Belohnung für Arbeitnehmer ab!

Am Donnerstag, den 16.04.2009 veröffentlichte die SPD ihr Steuerkonzept für den Wahlkampf 2009. Darin enthalten ist eine Prämie von 300,-- / 600,-- € für Arbeitnehmer, soweit diese keine Steuererklärung abgeben.

Die Landesleitung hatte Gelegenheit, dieses Thema losgelöst von seinen politischen Aspekten zu kommentieren. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass die Idee der Prämie für die Finanzämtern nicht weniger, sondern mehr Arbeit bedeuten würde. Schließlich würde die Prämie alle Arbeitnehmer dazu bringen, sich ans Finanzamt zu wenden – auch und gerade diejenigen, die bisher keine Steuererklärung abgeben müssen. Für diese Fälle müssten in jedem Fall die Grunddaten inklusive Kontoverbindung aufgenommen werden, bevor dann – mit Nachweis der Arbeitnehmereigenschaft – eine Auszahlung der Prämie möglich wäre. Neben einem erheblichen verfahrensrechtlichen Regelungsbedarf wären damit zusätzliche Belastungen für den Bürger verbunden, da diese künftig abzuwägen hätten, ob sich denn eher eine Steuererklärung oder aber die Prämie lohne.

Die DSTG lehnte eine derartige Prämie als „Belohnung für Arbeitnehmer ohne Werbungskosten“ auch unter dem Aspekt ab, daß die Pflichtveranlagungsfälle i.S.d. § 46 ESTG ohne eigenes Verschulden von der Prämie ausgeschlossen würden. Schon bei der Zahlung von Lohnersatzleistungen oder der Steuerklassenwahl 3/5 kommt es zu einer derartigen Pflichtveranlagung. Als Vorschlag zur wirksamen Entlastung der Finanzämter und der Arbeitnehmer regte die DSTG an, statt dessen den Arbeitnehmerpauschbetrag von derzeit 920,-- € auf 1.500,-- € zu erhöhen. Dies erziele bei deutlich geringerem Aufwand die annähernd gleiche Wirkung. Bleibt zu hoffen, daß uns nach den Wahlen dieser Teil des Steuerkonzeptes erspart bleibt.

Presseecho DSTG zum Steuerkonzept der SPD

21-04-2008

Antwort des Finanzministers:

Antwort des Ministers vom 30.03.2009

10-04-2008

CDU-Fraktion bleibt bei Besoldung „S t a h l  hart“

Mit harten Worten reagiert dbb nrw Vorsitzender Ralf Eisenhöfer auf den Antwortbrief des Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Helmut Stahl.

„Die Befürchtungen des dbb nrw, dass sich die CDU-Fraktion im Landtag NRW in keiner Weise den berechtigten und begründeten Argumentationen der betroffenen Beamtinnen und Beamten im Land und in den Kommunen anschließt, haben sich nun (erneut) leider bestätigt. Auch sehe ich, dass Sie sich mit unseren Sachdarstellungen, die Ihnen bekannt sind, inhaltlich nicht auseinandersetzen wollen. Sie halten damit scheinbar auch die CDU/CSU-Parlamentarier in vielen anderen Bundesländern für ziemlich „unbedarft“, weil diese das Tarifergebnis ohne jegliche Abstriche und Rechenexempel auf den Beamtenbereich übernehmen.“ (Die gesamte Antwort als auch den Brief des Fraktionsvorsitzenden finden sie weiter unten als download)

Stahl hatte versucht, nach fast vier Wochen dem Vorsitzenden des Beamtenbundes in NRW die Konstruktion des Tarifabschlusses zu erläutern. Er kommt dabei für seine Fraktion zu dem Ergebnis, dass dieser Abschluss für die Tarifbeschäftigten auf die Beamten, Versorgungsempfänger und Anwärter des Landes zum 1. März mit gleicher finanzieller Wirkung übertragen wird.

Fast zeitgleich zu diesem Brief bot Stahl einen Gesprächtermin in der ersten Mai Woche an, um den ebenfalls in dem Schreiben des dbb Landesvorsitzenden Anfang März geforderten Dialog „möglichst umgehend, auf jeden Fall vor der Einleitung weiterer parlamentarischer Schritte“ (aus Mail vom 9.03.) aufzunehmen. Auf dieses Gesprächsangebot verzichtet Eisenhöfer wegen scheinbarer Erfolglosigkeit jetzt in seiner Reaktion.

Schreiben des dbb landesvorsitzenden an Stahl    

26-03-2008

Ondracek: Staat könnte jährlich 30 Milliarden Euro Steuern mehr einnehmen!

Schätzungsweise rund 30 Milliarden Euro Einnahmen gehen dem deutschen Staat jährlich durch Steuerhinterziehung verloren. „Dieses Geld könnte der Staat angesichts der Haushaltslage und der notwendigen Konjunkturhilfen dringend brauchen“, sagte der Dieter Ondracek, Bundesvorsitzender der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) am 25. März 2009 in Berlin vor einer öffentlichen Experten-Anhörung des Bundestags-Finanzausschusses zu diesem Thema. „Steuermissbrauch wirksam zu bekämpfen und Steueroasen auszutrocknen ist deshalb zwingender geboten denn je.“  

Auf wenigstens 300 Milliarden Euro schätzt die DSTG die Schwarzgeld-Beträge, die Steuerhinterzieher aus Deutschland ins Ausland transferiert und dort angelegt haben. Durch das Amnestiegesetz, das Tätern die Rückkehr zur Steuergerechtigkeit erleichtern sollte, seien statt der erhofften fünf Milliarden nur rund eine Milliarde Euro in die Kassen gespült worden. „Um die grenzüberschreitende Steuerhinterziehung wirksamer zu bekämpfen, brauchen wir eine zentrale Ermittlungsstelle“, sagte der dbb Vize. Zudem stehe die deutsche Politik in der Pflicht, den Druck auf Staaten wie Österreich, Luxemburg, Belgien, die Schweiz und Liechtenstein weiter zu erhöhen und gegen jene, die sich nicht kooperativ zeigen, Sanktionen vorzusehen. „Bei Steuerhinterziehung muss Rechts- und Amtshilfe in Europa selbstverständlich sein“, so Ondracek.

Er plädierte auch dafür, die Auskunftspflicht von Banken und Sparkassen gegenüber dem Finanzamt zu erweitern. „Das ist eine Frage der Fairness: Wer ehrlich seine Steuern zahlt, hat Anspruch darauf, dass Steuerhinterzieher zur Kasse gebeten werden.“ Um den immer raffinierter werdenden Tricks der Steuerbetrüger wirksamer zu begegnen, führe aber kein Weg an einer besseren Personalausstattung der Finanzämter vorbei, sagte Ondracek. Bundesweit 2.400 Steuerfahnder seien sind viel zu wenig. „Wir brauchen in den Finanzämtern insgesamt 10.000 Kolleginnen und Kollegen mehr. Dann wäre das Risiko entdeckt zu werden, für Steuerschummler ungleich größer und mancher Betrug käme gar nicht erst zustande.“     

25-03-2009

Pressemitteilung:

Beamtenbesoldung: Vertrauensbruch der Landesregierung   

23-03-2009

Offener Brief zur Besoldungsrunde NRW 2009

Am Freitag, dem 20.03.2009 hat die Landesleitung einen offenen Brief zur Besoldungsrunde 2009 an Finanzminister Dr. Linssen überreicht. Mit dem Brief kritisiert die DSTG-NRW nochmals die Fehlentscheidung der Landesregierung zur Besoldungsrunde 2009. Der Brief ist als Anlage beigefügt.

Daneben weist die DSTG allerdings nach, dass die im Januar 2008 erstmalig verkündete wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses bereits im Sommer 2008 offensichtlich nicht ernst zu nehmen war. Die in der Tarifrunde 2007/2008 getroffenen Vereinbarungen zur „Leistungsorientierten Bezahlung“, die zu einem Prozent zusätzlichen Gehalt führten, waren mit der Besoldungserhöhung zum 01.07.2008 den Beamtinnen und Beamten vorenthalten worden. Damals, so die Landesregierung, sollten die Nebenabreden des § 18 TV-L eben nicht auf den Beamtenbereich übertragen werden. Jetzt, nicht mal mehr 9 Monate später, soll genau das Gegenteil gelten, müssen die Nebenabreden zum Wegfall des § 18 TV-L für eine erneute Benachteiligung der Beamten herhalten.

Vielleicht kann ja dieser Zusammenhang deutlich machen, warum sich die Beamtinnen und Beamten des Landes NRW verschaukelt vorkommen. Vielleicht läßt sich der Vertrauensbruch ja doch noch verhindern. Schließlich wird das Besoldungsgesetz nicht vor Ende April 2009 auf den Weg gebracht.  

Offener Brief des Landesvorsitzenden an den Finanzminister 20.03.2009

23-03-2009

Briefe an Ministerpräsident, Finanzminister und Landtagsabgeordnete!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

eine Reihe von Ortsverbänden und Einzelmitglieder haben sich schriftlich an den Ministerpräsidenten, den Finanzminister oder auch Landtagsabgeordnete gewandt und uns eine Kopie zukommen lassen. Wir haben die Schreiben und Potestaktionen für Sie zusammengestellt. Wenn  der eine oder andere seinem Ärger ebenfalls Luft machen möchte, findet er hier vielleicht noch ein paar Anregungen.

Sollten Sie ebenfalls ein Schreiben auf den Weg gebracht haben, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns eine Kopie zur Verfügung stellen würden.

... Protestaktionen

23-03-2009

Landtagsdrucksache 14/8784: "Wortbruch stoppen: Tarifabschluss muss uneingeschränkt für den öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen übernommen werden"

Eilantrag der SPD Landtagsdrucksache 14/8784

Protokoll zur Plenarsitzung am 18.03.2009

18-03-2009

Eilantrag der SPD-Fraktion: "Wortbruch stoppen: Tarifabschluss muss uneingeschränkt für den öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen übernommen werden" abgelehnt!

Am 16.03.2009 hat die SPD den Eilantrag mit dem Titel: „Wortbruch stoppen: Tarifabschluss muss uneingeschränkt für den öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen übernommen werden“ eingebracht. „Der Ministerpräsident und sein Finanzminister sowie Vertreter der schwarz-gelben Koalitionsfraktionen haben wiederholt verkündet, der Tarifabschluss werde 1 zu 1 auf die Beamtinnen und Beamten des Landes übertragen. Dies hat bereits eine Reihe von Ländern angekündigt und wird dies umsetzen. Gebrochene Versprechen und missbrauchtes Vertrauen sind zu Markenzeichen der Politik dieser Landesregierung geworden. Der Öffentliche Dienst soll wieder Leidtragender sein. So sollen bei den Beschäftigten circa 80 Millionen Euro eingespart werden, während gleichzeitig 42 Millionen Euro für getrennte Wahltermine zur Kommunal- und Bundestagswahl verschwendet werden sollen.“, so die SPD-Fraktion in ihrem Antrag. Am heutigen Tage wurde der Antrag in der Plenarsitzung aufgerufen. Der Abgeordnete Möbius nahm für die CDU-Fraktion Stellung und wiederholte noch einmal, dass es sich um eine Übernahme „1:1“ handele. Er verstieg sich sogar zu der Äußerung: „Die Beamten des Landes sind so klug, dass sie auf Ihre Polemik und die einzelner Gewerkschaften nicht reinfallen werden.“ Umweltminister Uhlenberg sprach sogar von einer Besserstellung der Beamten. Die SPD Fraktion hatte namentliche Abstimmung beantragt. Der Eilantrag wurde mit 93 zu 80 Stimmen abgelehnt!

Da die Äußerungen der Fraktionen sehens- und hörenswert sind, haben wir für Sie Links zu den Videostreams des Landtages NRW eingestellt.

Eilantrag der SPD Landtagsdrucksache 14/8784

Videostream des Landtags NRW 17:30 - 18:00 UhR (Beginn 17:38 Uhr)

Videostream des Landtags NRW 18:00 - 18:30 UhR (Ende der debatte: 18.11 Uhr / Ende der Abstimmung: 18:25 Uhr)

12-03-2009

Vertrauensbruch bei der Beamtenbesoldung

Mit Pressemitteilung vom 11.03.2009 ließ die Landesregierung die Katze aus dem Sack. Die Beamtenbesoldung in NRW wird wie folgt angepasst:

  • Zum 01.03.2009 wird die Besoldung zunächst um einen Sockelbetrag von 20,-- € aufgestockt. Anschließend wird dieser Betrag um 3 % erhöht.

  • Zum 01.03.2010 erfolgt eine weitere lineare Erhöhung von 1,2 %

Damit, so die Landesregierung, erfülle man die Zusage einer wirkungsgleichen Umsetzung des letzten Tarifabschlusses (siehe Anlage). Die Unterschiede zum Tarifergebnis, also 20,-- € weniger im Sockelbetrag und Wegfall der Einmalzahlung, seien darauf zurück zu führen, dass diese Beträge im Tarifabschluss ausdrücklich als Kompensation für den Wegfall der seit 2007 geltenden leistungsorientierten Bezahlung (LOB) i.H.v. rund 1 % der Gehaltssumme deklariert worden seien. Da die Beamten dieses Prozent nicht bekommen hätten, entfallen der entsprechende Beträge im Rahmen einer wirkungsgleichen Übertragung.

Rein faktisch ist dies wohl richtig. Allerdings ist festzuhalten, dass die Landesregierung seit mehr als einem Jahr jede Kritik an ihrer Besoldungspolitik mit dem Hinweis abgewiesen hat, man werde den Beamten keine weiteren Sonderopfer mehr zumuten. Nun ist festhalten, dass doch wieder erhebliche Unterschiede zwischen Beamten und Angestellten gemacht werden.

Insgesamt dürfen sich die Beamtinnen und Beamten des Landes NRW wohl verschaukelt vorkommen, wenn mit geschliffenen Spitzfindigkeiten erneut nur die Sparversion einer Besoldungserhöhung zugestanden wird. Mit der vollständigen Übernahme der Tariferhöhung hätte das Land NRW gleichzeitig auch deutlich machen können, dass die den Beamten in 2007 verweigerte Verbesserung von 1 % mit 2 Jahren Verspätung nachgeholt wird.

Oder das man sich sehr wohl bewusst ist, dass Beamte bei der Arbeitszeit, bei der Sonderzuwendung und der allgemeinen Einkommensentwicklung erhebliche Nachteile haben. Alle diese Überlegungen wurden jedoch zugunsten der nur allzu bekannten, personalbezogenen Sparmentalität der Landesregierung NRW beiseite gewischt.

Und selbst der Umstand, dass bereits eine Reihe von Ländern es für selbstverständlich halten, eine vollständige Umsetzung des Tarifergebnisses auf die Beamten mit einem Sockelbetrag von 40,-- € und einer entsprechenden Einmalzahlung bekannt zu geben, führt in NRW zu keiner besseren Erkenntnis.

Um es klar zu sagen: Ein Wortbruch ist dieser Kabinettsbeschluss nicht. Eine weitere tiefe Enttäuschung aller Beamtinnen und Beamten in NRW aber in jedem Fall. Offensichtlich ist in Zukunft jede politische Aussage dieser Landesregierung erst auf die Goldwaage zu legen, bevor man Hoffnung auf derartige Zusagen setzt.

Eigentlich unfassbar! Für einen, gemessen am Gesamthaushalt, geringen Spareffekt von ca. 80 Mio. € pro Jahr riskiert die Landesregierung, insbesondere aber Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers und Finanzminister Dr. Helmut Linssen, ihre Glaubwürdigkeit. Und das vor Wahlen…!

12-03-2009

Finanzminister lehnt Unterstützung für den mittleren Dienst ab!

Böse Überraschung am 10.03.2009 im Landtag, genauer im Unterausschuss Personal. Was war geschehen? Der Finanzminister war vom Unterausschuss im Dezember 2008 gebeten worden, Möglichkeiten zur Verbesserung der Beförderungssituation des mittleren Dienstes in der Finanzverwaltung auszuarbeiten. In der Sitzung am 10.03. wurde ein Konzept vorgelegt, in der zwei verschiedene rechtlich denkbare Wege zur Umsetzung der angestrebten Verbesserungen geprüft wurden. Trotzdem machte der Finanzminister keinen Vorschlag im Interesse des mittleren Dienstes. Wörtlich: „Nach eingehender Prüfung und Bewertung verschiedener Varianten zur Umsetzung kann ich sowohl aus haushalts- als auch personalwirtschaftlicher Sicht die Schaffung zusätzlicher Beförderungsmöglichkeiten im mittleren Dienst nicht unterstützen“.

Für die DSTG ist es nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet der Finanzminister als Dienstherr der Finanzverwaltung diese Steilvorlage zu Verbesserungen in „seiner“ Verwaltung nicht nutzt. Die teils katastrophale Beförderungslage im mittleren Dienst müsste gerade im Finanzministerium bestens bekannt sein. Schließlich hatte man erst im November letzten Jahres aufgrund einer Anfrage der FDP-Abgeordneten Angela Freimuth zusammengestellt, das Wartezeiten von mehr als 10 Jahren nach A 9 und mehr als 15 Jahren nach A 9 Z in der Finanzverwaltung zur leistungsfeindlichen Regel geworden sind. Jetzt setzt die DSTG auf die Handlungsmöglichkeiten der im Landtag vertretenen Parteien. Schließlich haben diese nicht nur auf dem Gewerkschaftstag der DSTG-NRW ihre Unterstützung fest zugesagt. Darüber hinaus wurde im Januar 2009 die gemeinsame Entschließung aller Parteien verabschiedet, mit dem der Landtag ein klares Bekenntnis zum mittleren Dienst und einer sachgerechten Weiterentwicklung abgegeben hat.

Christian Möbius, Sprecher der CDU-Fraktion im Unterausschuss Personal, kündigte im Anschluss an die Sitzung eine kurzfristige Initiative der CDU-Fraktion an, um trotz der vom Finanzminister angesprochenen Probleme deutliche Verbesserungen für den mittleren Dienst in den Finanzämtern möglich zu machen. Ziel wird es sein, die Umsetzung dieser Initiative noch mit dem Nachtragshaushalt 2009 auf den Weg zu bringen. Die Verabschiedung dieses Nachtrages ist für den 1./2. April 2009 geplant.

Die DSTG wird die Einzelheiten dieser Initiative genau prüfen. Klar ist, dass es in einer vermeintlich leistungsorientierten Verwaltung nicht sein kann, dass gerade die Leistungsträger im mittleren Dienst mindestens zweimal die knapp quotierte Spitzennote erhalten müssen, um mit der Beförderung auch die wirtschaftliche Anerkennung dauerhaft guter Arbeitqualität zu erlangen. Schade das man zur Zeit den Eindruck gewinnen muss, dass dem Finanzminister diese Einsatzbereitschaft offensichtlich zwar lobende Worte, nicht aber die angemessene Beförderung wert ist.

11-03-2009

DSTG nimmt zum geänderten Landesbeamtengesetz Stellung!

Am 12.03.2009 hat der Landtag NRW Sachverständige, darunter die DSTG-NRW, zu einer Anhörung zur beabsichtigten Änderung des Landesbeamtengesetzes eingeladen. Schon vorab hatten die zuständigen Ausschüsse „Haushalt und Finanzen“ und „Inneres“ gebeten, eine Reihe von Fragen zum Gesetzentwurf zu beantworten. Der Entwurf selbst ist als Drucksache Nr. 14/8176 auf den Seiten des Landtages im Inter-/Intranet verfügbar.

Die DSTG hat die Gelegenheit genutzt, auf einige grundsätzliche Mängel des aktuellen Entwurfs und des Landesbeamtengesetzes hinzuweisen. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte der beiliegenden Stellungnahme, mit der zu allen unmittelbar die Finanzverwaltung betreffenden Fragen Stellung genommen wurde.

Stellungnhame der DSTG NRW

05-02-2009

Demo am 04.02.2009 in Düsseldorf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Landesleitung möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer gestrigen Protestveranstaltung bedanken.

Es war mehr als eindrucksvoll zu erleben, in welcher Geschlossenheit und Solidarität insbesondere wir aus der Finanzverwaltung und der DSTG aufgetreten sind. Nach unseren Unterlagen waren mehr als 2.000 Kolleginnen und Kollegen allein aus den Reihen der DSTG in Düsseldorf, insgesamt gehen wir von knapp 5.000 Teilnehmern aus.

Auch in den Medienberichten war klar zu erkennen, dass die Farben der DSTG in blau-weiß die Veranstaltung geprägt haben. Im „Heute-Journal“ zeigte das ZDF fast eine Minute lang Bilder der Demo, die natürlich ganz überwiegend unsere Farben dokumentierten. Besonders auffallend waren die weit über 1.000 Schirme der DSTG, die das Motto „Schutzschirm auch für die Beschäftigten“ symbolisierten.

In den Reden zur Schlusskundgebung wurde deutlich, dass es den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in dieser Tarif- und Besoldungsrunde um eine deutliche Aufbesserung des Gehaltes geht. Nach 5 Jahren, in denen mal gerade 2,9 % Einkommensverbesserung in den Kesseln der Inflation verdampften, sind die Beschäftigten dran mit einer anständigen Verbesserung. Das Verhalten der Arbeitgeber, trotz dieser Situation immer noch zu taktieren, wurde als schiere Ignoranz der handelnden Personen kritisiert. ... mehr

05-02-2009

DSTG Jugend fordert Verhandlungsbereitschaft  ein!

Für den 27.01.2009 rief die DSTG Jugend Köln zusammen mit der dbb jugend nrw zur Demonstration in Aachen auf. In der Mittagspause versammelten sich viele Mitglieder der DSTG Jugend und weiteren Mitgliedsverbänden des dbb auf dem Münsterplatz in Aachen um die Forderungen nach 8% mehr Einkommen - mind. aber € 200 - und eine Erhöhung der Anwärterbezüge und Auszubildendenvergütungen um € 120 - im Monat zu unterstreichen.

Neben Ralf Eisenhöfer (Vorsitzender des dbb NRW) und  Astrid Hoffmann (dbb Bundesleitung) positionierte sich auch unser Bezirksjugendleiter Nils Schmidt in seiner Rede an die Teilnehmer für einen deutliches Plus in den Geldbörsen der Landesbeschäftigten.

"Unsere Forderungen sind nicht dazu gedacht, dass sich Landesbedienstete eine neue Wohnungseinrichtung oder einen Urlaub erlauben können. Es geht vielmehr darum, dass wir uns am Ende des Monats nicht die Frage stellen müssen, wie wir unsere Miete bezahlen oder unsere Familien ernähren können.“ so Nils Schmidt. Seine komplette Rede ist dem Bericht als Anlage beigefügt. Diese Demo war der Auftakt der dbb Kampfmaßnahmen in NRW zur Einkommensrunde 2009.

Rede von Nils Schmidt, Bezirksjugendleiter der DSTG Köln

04-02-2009

2.000 DSTG’ler spannten „Protestschirm“ vom Landtag bis zum Finanzministerium!

„Klasse, dass ihr alle da seit, damit der Aufschrei nach einem Schutzschirm für den öffentlichen Dienst nicht nur deutlich sichtbar, sondern selbst für verbohrte Verhand-lungsführer auch deutlich hör-bar wird!“ begrüßte der DSTG-

Landesvorsitzende stolz seine Mitglieder, die fast die Hälfte der Protestteilnehmer stellten.

Ab 12.00 Uhr sammelten sich die 5.000 Demonstranten bei fiesem, nasskaltem Wetter vor dem Landtag bevor sich der Demozug auf den Weg zum Hofgarten direkt vor dem Finanzministerium machte. Die DSTG hatte zur Sonderaktion „Schutzschirm für den öffentlichen Dienst“ aufgerufen und über 1.000 weiß-blaue Schirme an die Demoteilnehmer verteilt. Dies war nicht nur eine schöne Illustration der Forderung, sondern sollte unterwegs auch von praktischem Nutzen sein. Auch diesmal waren wieder ein paar interessante Plakate und Spruchbanner dabei. Auf einem Banner war zu lesen: „Arbeitest Du noch oder bettelst Du schon?“. Eine Kollegin hatte ihre eigene Interpretation eines Schutzschirms mitgebracht, die nur aus einem nackten Gestänge bestand. Der Protestzug schlängelte sich eine Stunde lang durch die Düsseldorfer Innenstand, vorbei an der Haustür unseres Finanzministers, bevor sich der weiß-blaue Teilnehmerstrom in den Hofgarten ergoss.

... mehr Impressionen und Berichterstattung

02-02-2009

Pressemitteilung:

Pressemitteilung zur Demo am 04.02.2009 in Düsseldorf   

29-01-2009

Tarifverhandlungen 2009 / Demo am 04.02.2009

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die Tarif- und Besoldungsrunde 2009 will nicht so richtig ins Rollen kommen. Auch am 2. Verhandlungstag (26.01.2009) haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt, mit dem sie ihre Vorstellungen zur Einkommensverbesserung im öffentlichen Dienst konkretisieren.

In den Augen der DSTG ist dies eine Frechheit. Nach den mehr als bescheidenen Einkommensverbesserungen in den letzten 5 Jahren (2,9 % in 2008) haben die Beschäftigten der Länder einen Anspruch darauf, an der allgemeinen Einkommensentwicklung teilzuhaben. Es kann nicht sein, dass Politiker in Sonntagsreden von der Stärkung der Kaufkraft reden, ihre eigenen Beschäftigten aber erneut um die verdienten Verbesserungen bringen wollen.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Beschäftigten der Länder inzwischen rund 7 % weniger in der Kasse haben als die Beschäftigten des Bundes. Die Forderung der Gewerkschaften nach 8 % mehr Gehalt, mindestens aber 200,-- € muss vor diesem Hintergrund noch als bescheiden gelten.

Verkommen die Länder zum Armenhaus der Nation, obwohl sie in 2008 die höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten kassiert haben? Oder taktiert hier der Verhandlungsführer der Länder auf dem Rücken aller Beschäftigten?

Der Ärger über diese Ignoranz ist groß. Offensichtlich ist den Arbeitgebern dieses kleinkarierte Taktieren wichtiger als ein klares Signal an die Beschäftigten, dass sich der Einsatz für dieses Land auch lohnt. Der Hinweis auf knappe Kassen kann dabei angesichts Milliarden-Pakete, Konjunktur-Hilfen und aller nur denkbarer Rettungsschirme nicht mehr gelten. Die DSTG fordert die öffentlichen Arbeitgeber auf, jetzt einen Schutzschirm für die Beschäftigten zu schaffen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um nach Jahren der Benachteiligung endlich eine anständige Entlohnung auch im öffentlichen Dienst auf die Beine zu stellen.

Am Mittwoch, dem 04. Februar wollen wir dafür ein unmissverständliches Zeichen setzen. dbb, Tarifunion und DSTG rufen an diesem Tag zu einer Protestdemonstration in Düsseldorf auf. Beginn ist um 13:00 Uhr vor dem Landtag, die Schlusskundgebung erfolgt im Düsseldorfer Hofgarten, unmittelbar vor dem Finanzministerium NRW und dem Schreibtischs des Finanzministers Dr. Linssen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Ärger da loszuwerden, wo er verursacht wird: Bei der Landesregierung NRW. Schimpfen am Kaffeetisch steigert zwar den Unmut, wird aber von den Verantwortlichen nicht wahrgenommen. Deshalb brauchen wir Sie in Düsseldorf.

Dass die DSTG die Rufe nach einem Schutzschirm für die Beschäftigten ernst nimmt,  soll auch optisch unterstrichen werden. Die DSTG-NRW hat für nahezu alle Teilnehmer entsprechende Schirme besorgt, die in den Farben unserer Gewerkschaft blau-weiß auch optisch den Protest gegen den bisherigen Verhandlungsboykott deutlich machen werden.

Wir sehen uns am 04.02. in Düsseldorf.

29-01-2009

Gemeinsame Protestveranstaltung von DSTG und dbb im Hofgarten!

Die Tarif- und Besoldungsrunde 2009 ist angelaufen. Bisher haben die Arbeitgeber noch kein Angebot vorgelegt. Im Gegenteil: Der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL), Möllring (Finanzminister Niedersachsen) und Finanzminister NRW Dr. Helmut Linssen haben die Forderungen der Gewerkschaften als unbezahlbar zurück gewiesen. Dennoch ist in ersten Pressemitteilungen von einer konstruktiven Verhandlungsatmosphäre die Rede – was immer das in diesem Zusammenhang auch zu bedeuten hat.

Offensichtlich gehören harsche Töne zum üblichen Begleittheater von Tarifrunden. Die Gewerkschaften haben sich mit ihrer Forderung von 8 % linear, mindestens aber 200,-- € im Monat noch zurückgehalten. Die Beschäftigten des Bundes – auch die Beamtinnen und Beamten – erhalten bereits heute mehr als 7 % höhere Gehälter als die Beschäftigten des Landes NRW. Das ist so nicht mehr hinnehmbar, schließlich ist es mal gerade 3 Jahre her, seitdem die Besoldungs- und Bezahlungsverantwortung zwischen Bund und Ländern getrennt wurden. Offensichtlich fehlt den Verantwortlichen in den Ländern jedes Feingefühl für eine leistungsgerechte und motivierende Bezahlung. Nach mehr als 5 Jahren ohne echte Bezahlungsverbesserung muss es selbst Finanzministern klar sein, dass der öffentliche Dienst jetzt dabei sein muss, wenn es um Einkommensverbesserung und Stärkung der Kaufkraft geht.

Die zweite Runde der Tarifgespräche findet am 26.01.2009 statt, die dritte am 14.02.2009. Zwischen diesen Runden wollen die Gewerkschaften deutlich machen, dass diesmal nur ein Abschluss in Frage kommt, der ordentlich Geld in die Kassen der Beschäftigten bringt.

Die DSTG plant daher, gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften des dbb und der dbb-tarifunion, eine große Protestaktion mit Demo und Kundgebung in Düsseldorf. Aufgerufen sind alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, an diesem Tag für ihre Interessen einzutreten.

Termin:                               Mittwoch, der 04.02.2009

Treffpunkt:                         Düsseldorf, Landtagswiese

Demo:                                 von dort ab ca. 13 Uhr Protestdemo
                                           durch Düsseldorf zur

Abschlusskundgebung:      ab ca. 14 Uhr Hofgartenwiese vor dem Finanzministerium

Aufruf 

16-01-2009

Christopher Street Day – CSD - 2009 am 05. Juli 2009 in Köln
In Köln schon eine Tradition – der CSD! Eine Party, die ihres Gleichen sucht!

Lust mal mit dabei zu sein? Kein Problem! Ob auf dem DSTG-Motto-Wagen oder als Verstärkung der Fußtruppe … mit der DSTG Jugend bist Du im Mittelpunkt des Geschehens! Egal ob „Hete“ oder als „Homo“ mit uns kannst Du für Toleranz, gegen die Diskriminierung homosexueller Kolleginnen und Kollegen durch das Landesbeamtenrecht sowie gegen die Diskriminierung homosexueller Paare im Einkommenssteuerrecht kämpfen und gleichzeitig die schrillste Straßenparty Kölns genießen!

Interesse? Dann melde Dich einfach an! Nach der Parade kannst Du den Tag auf der DSTG-Aftershow-Party, in der Kölner Altstadt oder dem legendären Bermudadreieck (nähe Rudolfplatz) ausklingen lassen.

Teilnahmegebühren:

Mottowagen (€ 40,00 DSTG-Mitglieder / € 60,00 Nichtmitglieder)

Fußgruppe (€ 15,00 DSTG-Mitglieder / € 25,00 Nichtmitglieder)

Wagenengel (max. 8) kostenfrei

In den Teilnahmegebühren enthalten: Startgelder, Versicherung, Stadtplan, Getränke während der Parade, Wurfmaterial, Eintritt für die DSTG-Aftershow-Party und natürlich jede Menge Fun und nette Leute!

Anmeldeschluss: 16. März 2009!

Anmeldung 

12-01-2009

Pfingstsegeltörn mit der DSTG Jugend Köln

I am Sailing! Sie haben Lust, zur See zu fahren? Dann können Sie sofort bei uns anheuern ... Von Harlingen (NL) aus stechen wir in See, bringen so manche Seemeile hinter uns, spinnen Seemannsgarn, erleben schöne Stunden, lernen neue Menschen kennen. Nur wenn alle an einem Strang ziehen und jeder Rücksicht nimmt, läuft es auf dem Schiff. Segel hochziehen und einholen, Küchendienst für die hungrige Mannschaft! Eher abhängen – oder dich so richtig reinhängen! Beides ist möglich.

Das Schiff: Klipper »Poolster« (Zweimaster), 36m lang, 6m breit, neun Zweibett und vier Vierbettkabinen, WC, Dusche, Küche, Sonnendeck, Aufenthaltsraum

Leistungen: Unterkunft, Frühstück, Mittagsimbiss, Abendessen, Hafengebühr, Treibstoff und Strom, eigene Anreise

Beginn: 29. Mai 2009 rund 20.00 Uhr in Harlingen (NL)

Ende: 01. Juni 2009 rund 17.00 Uhr in Harlingen (NL)

Preis: 180,– Euro Mitglieder/ 195,– Euro Nichtmitglieder, Kinder unter 16 Jahren zahlen 120,- Euro

Anmeldung und Infos unter:

DSTG-Jugend Köln Manfred Gryschek

Telefon: (0179) 49 81 653     Email: gryschek@yahoo.de

Anmeldung

10-01-2009

dbb bekräftigt 8-Prozent-Forderung: Mageren Jahre müssen vorbei sein!

Der dbb beamtenbund und tarifunion hält auch angesichts möglicher finanzieller Belastungen der öffentlichen Haushalte durch die Wirtschaftskrise an seiner Einkommensforderung von 8 Prozent fest. „Die Landesbeschäftigten haben wirklich magere Jahre hinter sich“, stellte der Vorsitzende der dbb tarifunion und Verhandlungsführer des dbb Frank Stöhr im Interview mit der Kölnischen Rundschau klar. Zwischen 2004 und 2007 hat es keine linearen Einkommenszuwächse gegeben: „Das hat dazu geführt, dass wir im Vergleich zu 2003 einen Reallohnverlust von 7,9 Prozent zu verzeichnen haben. Das wollen wir nicht hinnehmen, zumal der Durchschnitt der Realwirtschaft keinerlei Reallohnverlust hat.“

Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen sieht „großen Nachholbedarf“ bei den Einkommen im öffentlichen Dienst. „Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten für die Sicherheit der Arbeitsplätze bereits viel bezahlt. Seit 1999 sind die Einkommen in der Privatwirtschaft um 21 Prozent gestiegen, im öffentlichen Dienst dagegen nur um 14,5 Prozent. Der öffentliche Dienst hat einen großen Nachholbedarf.“, so Heesen.

Zu den am 19. Januar beginnenden Verhandlungen für die Tarifbeschäftigten in den Ländern und der Gewerkschaftsforderung von acht Prozent mehr Einkommen sagte der dbb Chef: „Falls die Arbeitgeber nicht bis zur zweiten Runde am 26. Januar ein Angebot vorlegen oder dieses viel zu niedrig ist, kommen wir um Protestaktionen oder Warnstreiks nicht herum.“ Auch die Länder ließen sich so bestreiken, „dass man es spürt. Wenn Rechenzentren bestreikt werden, bekommt die Landeskasse kein Geld mehr. In Sachsen etwa sind viele Lehrer Angestellte, sie können sehr wirkungsvoll in Ausstand treten. Wir erwägen auch, die Mitarbeiter in den Landesstraßenmeistereien in Warnstreiks zu schicken. Das würde sich gerade bei der aktuellen Witterung schmerzhaft auswirken.“

Heesen zeigte sich überzeugt, dass ein Tarifabschluss umgehend auf die Landesbeamten übertragen werde. Mit Blick auf Nordrhein-Westfalen verwies der dbb Chef darauf, dass Ministerpräsident Jürgen Rüttgers dies zugesichert habe: „Wir haben sein Wort.“

Interview Rheinische Post vom 09.01.2009    

Interview Kölnische Rundschau vom 03.01.2009

09-12-2008

Pendlerpauschale für verfassungswidrig erklärt!

Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem heute veröffentlichten Urteil die Abschaffung der sog. Pendlerpauschale - die steuerliche Anerkennung von Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte als Werbungskosten/Betriebsausgaben - für verfassungswidrig erklärt. Die ab de 01. Januar 2007 geltende Neuregelung, wonach die ersten 20 Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsplatz nicht steuerlich abgesetzt werden kamen, verstoße gegen das grundrechtlich geschützte Gleichheitsprinzip aus Artikel 3 GG. Die vom Gesetzgeber angeführte Begründung zur Streichung der Pendlerpauschale reiche nicht aus - der Gesetzgeber hatte vor allem fiskalische Erwägungen zur Haushaltskonsolidierung angeführt, um den Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte steuerlich nicht mehr anzuerkennen. Der Staat erhoffte sich dadurch Einsparungen von 2,5 Mrd. Euro pro Jahr.

Die Richter des höchsten deutschen Gerichts führten jedoch aus, dass der Gesetzgeber nicht verpflichtet sei, die alte Regelung wieder einzuführen. Bis zu einer evtl. auch auf den 1. Januar 2007 rückwirkenden Neuregelung sei die Pauschale von 0,30 Euro je Entfernungskilometer jedoch vorläufig unbeschränkt ab dem ersten Kilometer zu gewähren.

Die Urteilsgründe des Bundesverfassungsgerichts entsprechen damit den von der DSTG in der Expertenanhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages zum Steueränderungsgesetz 2007 geäußerten verfassungsrechtlichen Bedenken zur Neuregelung.

28-11-2008

Landesverbandstag 2008

Am 26.November 2008 fand in Dortmund der 15. Landesverbandstag der DSTG NRW statt. Der Gewerkschaftstag ist das höchste Gremium der DSTG auf Landesebene. Hier diskutieren alle vier Jahre ca. 230 Delegierte und Gastdele-gierte aus allen Ortsverbänden des Landes über die Zukunft der Gewerk-schaftsarbeit. Außerdem hat der Gewerk-schaftstag die Aufgabe, einen Landesvor-sitzenden zu wählen. Als neuer Vorsit-zender der DSTG NRW wurde Manfred Lehmann gewählt, der bisher schon für

den DSTG Bezirksverband Köln der Landesleitung angehörte. Der bisherige Vorsitzende, Hans-Werner Kaldenhoff, wurde von den Delegierten mit Dank für seine Arbeit und anhaltendem Applaus verabschiedet.

Auch an dieser Stelle möchten wir uns  ganz herzlich bei seinem Vorgänger Hans-Werner Kaldenhoff für seinen Einsatz und seine geleistete Arbeit bedanken. Er bleibt der Gewerkschaftsarbeit über seine Funktionen im DBB-NRW, im Landespersonalausschuss und durch seine Mitgliedschaft im Hauptpersonalrat erhalten.

Rede von Manfred Lehmann    

Enschließung Besoldung     Entschließung Finanzverwaltung    

Pressemitteilung 26.11.2008: Landesverbandstag 2008

24-11-2008

Landesverbandstag 2008

Pressemitteilung

23-11-2008

Landesverbandstag 2008: Delegierte bestimmen Kurs der nächsten vier Jahre!

Es ist mal wieder soweit - nach 4 Jahren steht wieder ein Landesverbandstag an. Am 26. November machen sich die 222 Delegierten nach Dortmund auf, um einen Landesvorsitzenden zu wählen und den Kurs der DSTG NRW für die nächsten vier Jahre zu bestimmen. Am Vormittag steht - neben den Wahlen und der Beratung von 139 Anträge aus den Orts- und Bezirksverbänden - der Geschäftsbericht auf dem Programm. Eine willkommene Gelegenheit Bilanz zu ziehen und die vielfältigen und vielschichtigen Aktivitäten der letzten vier Jahre darzustellen.

Am Nachmittag stoßen dann über 100 Gäste dazu, um der Öffentlichen Veranstaltung beizuwohnen. Neben dem gewählten Landesvorsitzenden wird Finanzminister Dr. Helmut Linssen das Wort an die Delegierten und Gäste des Landesverbandstages richten. Auch der DSTG-Bundesvorsitzende Dieter Ondracek, sowie die Vertreter und Vertreterinnen der Landtagsfraktionen werden bei dieser Gelegenheit ein Grußwort sprechen.

Wir hoffen auf eine gelungene Veranstaltung und werden im nächsten Blickpunkt ausführlich darüber berichten.

Programm "Öffentliche Veranstaltung"   
Geschäftsbericht 2004 - 2008 (10,5 MB)

16-10-2008

DSTG bei Anhörungen zum Haushalt 2009 vertreten

Der DSTG-Landesverband wird, wie schon mehrfach berichtet, regelmäßig zu den Landeshaushalten als Sachverständige gefragt und nimmt mit seinen Vertretern an allen Anhörungen teil. Am 15.10.2008 fand eine Anhörung im Unterausschuss Personal zum Landeshaushalt 2009, an der Landesvorsitzende und Marc Kleischmann als einer seiner Stellvertreter teilnahmen. Am Folgetag stand die Anhörung im Haushalts- und Finanzausschuss an, wo die DSTG natürlich auch nicht fehlen durfte. Die Stellungnahme der DSTG haben wir für Sie eingestellt. Sobald uns die Protokolle vorliegen, werden wir Ihnen diese wie gewohnt zusenden.

Stellungnahme der DSTG zur Anhörung

16-10-2008

Service für Mitglieder: dbb-Vorsorgewerk gewinnt Bausparkasse Wüstenrot als neuen Kooperationspartner

Das dbb-Vorsorgewerk hat die Bausparkasse Wüstenrot als neuen Kooperationspartner gewonnen. Seit Jahresbeginn 2008 kooperiert der dbb mit einem neuen starken Partner, der Wüstenrot Bausparkasse. Alle Angebote enthalten speziell für unsere Mitglieder und deren Angehörige ausgehandelte, attraktive Mitgliedsvorteile.

Beispiel Bausparen: Darlehenszinsen ab 1,6%, Guthabenszinsen bis zu 4%, flexible Tilgungsvarianten oder der Entfall der Darlehensgebühr sprechen für sich. Mitglieder unserer Gewerkschaft sparen bei Abschluss eines Wüstenrot-Bausparvertrags über das dbb vorsorgewerk zudem die halbe Abschlussgebühr.

Beispiel Baufinanzierung: Neben Top Konditionen und flexiblen Finanzierungsformen bei Baudarlehen erhalten Mitglieder einen Zinsabschlag von 0,3%-Punkten über die ganze Laufzeit. Dieser Mitgliedsvorteil summiert sich z. B. bei Kauf oder Anschlussfinanzierung auf einige tausend Euro.

Flyer Bausparkasse Wüstenrot

22-09-2008

Anhörung im Landtag: Experten beklagen unbeherrschbares Steuerrecht!

Am 19.08.2008 fand im Unterausschuss „Personal“ eine Expertengespräch zum Antrag der Fraktion von CDU und SPD „Stabile Finanzen und eine gut aufgestellte Finanzverwaltung – Zwei Seiten ein und derselben Medaille“ statt. Im Focus stand die Administrierbarkeit von Steuergesetzen. Angehört wurden neben dem Präsidenten der Steuerberaterkammer, den Oberfinanzpräsidenten Müting und Grigat auch die DSTG.

Die Experten waren sich in der Beurteilung der derzeitigen Situation einig. So geht es nicht weiter. Wir brauchen weniger Steuergesetze und genügend Vorbereitungszeit bei Gesetzesänderungen. Darüber hinaus sei die Idee eines sog. Administrierungs-TÜV gut und richtig. Allerdings müsste dieser bereits im Vorfeld eingeschaltet werden und nicht erst hinterher Gesetzeskritik betreiben. Es stellt sich allerdings die Frage, ob sich der Gesetzgeber von einer solchen Institution wirklich beeindrucken ließe.

Der Landesvorsitzende Hans-Werner Kaldenhoff unterstrich bei dieser Gelegenheit noch einmal, dass es die Kolleginnen und Kollegen vor Ort sind, die die handwerklichen Fehler und Versäumnisse im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens nachher ausbaden müssen. Die meisten Steuergesetze sind mit dem Vermerk „zusätzlicher Personalbedarf: keiner oder nicht bezifferbar“ versehen, was im Kern, dass keine der alleine 70 Änderungen des Einkommensteuergesetzes aus der letzten Legislaturperiode zu einer Personalverstärkung geführt hat. Im Gegenteil – wir haben seit Mitte 2005 fast 2.000 Stellen abgebaut.

Das Ausschussprotokoll haben wir für Sie eingestellt. Der Unterausschuss wird jetzt die Anhörung auswerten und in seiner Sitzung am 23.09.2008 das Votum für den Haushalts- und Finanzausschuss abgeben.

AusschussProtokoll

06-09-2008

Anhörung im Landtag zum zweiten Nachtragshalt für 2008

Am 20.08.2008 fand aufgrund des CDU-/FDP-Antrags zur Stärkung der Finanzverwaltung eine erneute Expertenanhörung statt. Thema war die Administrierbarkeit der Steuergesetze. Neben den Oberfinanzpräsidenten und dem Vertreter der Steuerberater hat auch die DSTG eine entsprechende Stellungnahme abgegeben, die wir für Sie eingestellt haben. Sobald uns die Niederschrift über die Anhörung vorliegt, werden wir diese ebenfalls veröffentlichen.

Stellungnahme der DSTG

28-08-2008

DSTG erneut bei Expertenanhörung im Landtag

Am 20.08.2008 fand aufgrund des CDU-/FDP-Antrags zur Stärkung der Finanzverwaltung eine erneute Expertenanhörung statt. Thema war die Administrierbarkeit der Steuergesetze. Neben den Oberfinanzpräsidenten und dem Vertreter der Steuerberater hat auch die DSTG eine entsprechende Stellungnahme abgegeben, die wir für Sie eingestellt haben. Sobald uns die Niederschrift über die Anhörung vorliegt, werden wir diese ebenfalls veröffentlichen.

Stellungnahme der DSTG

10-06-2008

Personalratswahl 2008

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

die Wahlvorstände haben hervorragend gearbeitet. Die Ergebnisse der Personalratswahlen vom 5. Juni 2008 sind von den örtlichen Wahlvorständen, den Bezirkswahlvorständen und vom Hauptwahlvorstand ermittelt und bereits als endgültig festgestellt worden. Herzlichen Dank sagen wir allen Kolleginnen und Kollegen, die neben ihrem dienstlichen Alltagsgeschäft für reibungslose Personalratswahlen 2008 gesorgt haben.

Herzlichen Dank sagen wir aber auch allen Wählerinnen und Wählern, die für weitere vier Jahre der Steuer-Gewerkschaft mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten das Vertrauen geschenkt haben. Es war ein toller Vertrauensbeweis für die DSTG, der zugleich Personalräte, Bezirkspersonalräte und  Hauptpersonalrat stärkt und Ihre Interessenvertretung in eine komfortable Position gegenüber Verwaltung und Politik bringt.

So sind zum Beispiel bei der Wahl zum Hauptpersonalrat 17.777 Stimmen von 21.475 gültigen Stimmen der Beamten und Tarifbeschäftigten auf die Listen der DSTG entfallen, was einem Anteil von rd. 83 % entspricht. Von 45 Mitgliedern in den Stufenvertretungen entfallen 40 auf die DSTG. Die Sitzverteilung im Hauptpersonalrat und den Bezirkspersonalräten Rheinland und Münster zeigt folgende Übersicht:

 

DSTG

ver.di

 

Beamte

Tarif

Beamte

Tarif

Hauptpersonalrat

11

2

1

1

BPR Rheinland

11

3

1

-

BPR Münster

11

2

1

1

 Weitere Informationen mit Analysen und Ergebnissen erhalten Sie in der nächsten Ausgabe von DSTG Blickpunkt NRW.

26-05-2008

Pressemitteilung:

26.05.2008: DSTG begrüßt CDU-Vorstoß zur Steuervereinfachung!   

30-04-2008

Personalratswahlen 05. Juni 2008: Ich verschenke meine Stimme nicht - Ich wähle per Briefwahl!

Am 05. Juni 2008 finden in den Finanz-ämtern wieder Personalratswahlen statt.  Sind Sie am 05. Juni 2008 im Hause?

Nein? Sie sind im Urlaub, im Außendienst, nehmen an einer Fortbildung oder Ausbil-dungsarbeitsgemeinschaft teil oder sind aus anderen Gründen nicht im Finanzamt und wollen Ihre Stimme nicht verschenken! 

Dann haben wir etwas für Sie! Nutzen Sie den beigefügten Vordruck um Ihre kostenlosen Briefwahlunterlagen beim Wahlvorstand anzu-fordern!

Vordruck Anforderung von Briefwahlunterlagen 

DSTG - Wählen und aktiv Mitbestimmen!

01-04-2008

Einigung bei Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst – in 2008 und 2009 insgesamt bis zu 8,7% mehr!

Der dbb Verhandlungsführer Frank Stöhr hat den Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen am 31. März 2008 in Potsdam vor der Presse als großen Erfolg der Gewerkschaften bezeichnet: „Heute ist ein guter Tag für den öffentlichen Dienst. Uns liegt ein Verhandlungsergebnis vor, das komplex ist, das Haken und Ösen hat, das aber vor allem ein großer Erfolg für die Kolleginnen und Kollegen ist.“

Nach monatelangen Verhandlungen, Warnstreiks und Schlichtung hätten beide Seiten einen tragfähigen Kompromiss gefunden. Die enge Zusammenarbeit von dbb und ver.di habe sich bewährt. Stöhr: „Wir haben gemeinsam viel erreicht. Das Volumen stimmt. Die lineare Steigerung von bis zu 8,7 Prozent ist sehr, sehr ordentlich. Zusammen mit dem Sockelbetrag von 50 Euro wird hier strukturell etwas für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst getan. Die Einmalzahlung rundet die Sache für die unteren Entgeltgruppen ab. Heute in Potsdam haben wir zum ersten Mal gemerkt, dass die Arbeitgeber bereit sind, bis an ihre Schmerzgrenze zu gehen. Das verdient Respekt.“

Der 1. Vorsitzende der dbb tarifunion forderte unmittelbar nach der Tarifeinigung eine umfassende Gleichbehandlung der Beschäftigtengruppen im öffentlichen Dienst. Stöhr: „Mit dem Kompromiss von Potsdam ist noch lange nicht alles gut. Es gilt nun, dieses Ergebnis zu vollenden und die Gleichbehandlung der Beamtinnen und Beamten des Bundes sicherzustellen. Abschmelzungen oder Verzögerungen bei einer entsprechenden Regelung für den Beamtenbereich wären nicht nur ungerecht, sondern schlicht inakzeptabel.“

Info der dbb tarifunion

20-03-2008

Nachruf

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

wir haben die Nachricht erhalten, dass am Freitag, dem 07.03.2008, unser Kollege Horst Ritter im Alter von 72 Jahren nach langer schwerer Krankheit in Köln verstorben ist.

Horst Ritter war in den Jahren 1993 bis 1996 Vorsitzender des Bezirksverbandes Köln und damit auch Mitglied der Landesleitung des Landesverbandes NRW der Deutschen Steuer-Gewerkschaft.

Er war seit 1975 Mitglied des Hauptpersonalrats beim Finanzministerium NRW und in den Jahren 1990 bis 1993 dessen Vorsitzender. Unvergessen ist seine enorme Sachkenntnis und sein Engagement in den Fachbereichen Haushalt und Stellenplan, mit der er maßgeblich dazu beigetragen hat, gewerkschaftliche Erfolge zu erzielen.

Darüber hinaus hatte er seit 1981 bis 1996 die Funktion des stellvertretenden dbb- Landesbundsvorsitzenden NRW inne. Für seinen unermüdlichen gewerkschaftlichen Einsatz wurde er deshalb mit der Ehrenmitgliedschaft des dbb nrw ausgezeichnet.

Wir verlieren mit Horst Ritter eine herausragende Persönlichkeit, die sich im Personalrat und der DSTG stets für die Kolleginnen und Kollegen engagiert hat und trauern mit seiner Familie.

Nachruf des Bezirksverbandes Köln

Trauerkarte

11-03-2008

Besoldungsanpassung 2009:

Unterschriftenaktion: DSTG fordert für 2009 ein Plus von 10 Prozent!

Über die Medien werden Meldungen verbreitet in denen es heißt: „Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst werden von weiteren Warnstreiks begleitet.“ „dbb-tarifunion und Ver.di fordern 8% mindesten 200,-- Euro monatlich.“ „Der Beamtenbund fordert gleiche Bezügeerhöhung für Beamte und Versorgungsempfänger.“ „In NRW erhalten die Beamten ab 1. Juli diesen Jahres. 2,9% lineare Erhöhung.“

Bei solchen Meldungen ist es nicht ganz einfach, den Überblick zu behalten hinsichtlich der Frage, was ist mit Beamten und Tarifbeschäftigten in der Steuerverwaltung?

Im Mai 2006 hatten sich Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf einen Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) ge­einigt. Dieser sieht u. a. eine lineare Entgelterhöhung um 2,9% ab Januar 2008 vor und hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2008. Somit stehen Verhandlungen für die Tarifbeschäftigten im Landesdienst erst im kommenden Jahr an. Für die Tarifbeschäftigten wird die dbb-tarifunion vermutlich zum Ende dieses Jahres durch die Tarifkommission die Forderungen für 2009 beschließen und verkünden.

Hinsichtlich der Anpassung der Bezüge bei Besoldung und Versorgung der Beamten haben wir heute mit unserer Forderung nach „10 % +“ unseren Anspruch gegenüber Landesregierung und Landtag geltend gemacht. Damit fordern wir einen Nachschlag für 2008 und einen Ausgleich der seit Jahren entstandenen Einkommensverluste. Dies geschieht schon jetzt, weil mit der Aufstellung des Haushalts 2009 (womit man in Düsseldorf zurzeit intensiv befasst ist) eine Erhö­hung des Budgets für Personalausgaben vorgenommen werden muss. Außerdem geben wir uns für 2008 nicht mit der Anpassung von 2,9% erst ab 01.07. dieses Jahres zufrieden.

Da der dbb nrw zurzeit noch keine Forderungen aufgestellt hat, haben wir uns einem Aktionsbündnis einzelner dbb-Gewerkschaften angeschlossen. Das Aktionsbündnis „10 % +“ hat eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen. Sie haben bis Ende des Monats Zeit sich daran zu beteiligen. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in Kürze von Ihrem Ortsverband.

Pressemitteilung 11.03.2008: Beamte in Finanzämtern NRW fordern 10% Plus   

Aktionsbündnis "10%+": Unterschriftenliste   

28-01-2008

Anhörung im Landtag:

SPD-Initiative Finanzverwaltung: „Einnahmeverwaltung stärken - Effizienz verbessern - Gerechte Steuererhebung gewährleisten“

Am 17.01.2008 war im Landtag der Tag der Finanzverwaltung. Im Rahmen einer mehr als dreistündigen Anhörung des Unterausschusses Personal im Haushalts- und Finanzausschuss ging es um die Arbeitslage in der Finanzverwaltung, die Personalsituation, die Auswirkungen des Steuerrechts und um mögliche Verbesserungsvorschläge. Die Anhörung ging auf einen Antrag der SPD-Fraktion vom 25.05.2007 (Drucksache 14/4442) zurück, mit dem die Sprecherin der SPD, Gisela Walsken, ein 9-Punkte-Programm zur sofortigen Stärkung der Finanzämter gefordert hatte.

Der Beginn der Anhörung verzögerte sich, weil im gleichen Raum zuvor Finanzminister Dr. Linssen zur Frage der allgemeinen Personalentwicklung und zu den Auswirkungen vom PEM Rede und Antwort stehen musste. Zu dieser Sitzung waren Zuschauer noch nicht zugelassen. Und so versammelten sich, neben den geladenen Sachverständigen aus Verwaltung, Personalvertretung und Gewerkschaft, rund 50 weitere interessierte Kolleginnen und Kollegen im Vorraum. Mit Beginn der Anhörung konnte man dann feststellen, dass der Minister selbst offensichtlich nicht an dem Erfahrungsaustausch über den Zustand „seiner“ Verwaltung teilnehmen konnte. Allerdings viel auf, dass er den Saal nicht – wie andere Teilnehmer – durch die Vordertür verlassen hatte.

Bereits im Vorfeld der Anhörung waren die Experten aufgefordert worden, verschiedene Detailfragen schriftlich zu beantworten. Die DSTG, vertreten durch den Landesvorsitzenden Hans-Werner Kaldenhoff und seine beiden Stellvertreter, Marc Kleischmann und Manfred Lehmann, hatte die Gelegenheit genutzt, um auf insgesamt 16 Seiten eine umfassende Zustandsbeschreibung der Arbeitssituation in den Finanzämtern abzugeben. Selbstverständlich wurden in den mündlichen Stellungnahmen auch die zusätzliche Arbeitsbelastung durch den außerordentlichen Personalabbau, die organisatorischen Veränderungen, die Probleme der Automation und die extreme Belastung durch ständige Verkomplizierungen im Steuerrecht dargestellt. ... mehr

Antrag der Fraktion der SPD (Drucksache 14/4442)

Geladene Sachverständige

Allgemeine Stellungnahme der DSTG NRW

Beantwortung des Fragenkataloges seitens der DSTG NRW

11-01-2008

Demo am 19.01.2008 in Düsseldorf:

Lasst uns der CDU diese Neujahrsbotschaft überbringen: "Nur noch zwei Jahre bis zur Abwahl!"

Am 19.01.2007 findet der alljährliche Neujahrsempfang der CDU NRW in Düsseldorf statt. Die DSTG möchte, wie auch in den vergangenen Jahren, diese Veranstaltung zu einem öffentliche Protest nutzen. Der Protest in 2008 steht unter den Motto: "Nur noch zwei Jahre bis zur Abwahl!. Wir wollen lautstark deutlich machen, dass wir dieser Landesregierung die Besoldungskürzungen, den stetig steigenden Arbeitsdruck und den Abbau von Mitbestimmungsrechten nicht vergessen werden! Beamte haben kein Streikrecht, aber ein Wahlrecht und davon werden wir 2010 auch Gebrauch machen!

Die Politik soll aber bereits jetzt den Unmut derjenigen, die die Säulen dieses Staates und so sträflich vernachlässigt und benachteiligt werden, zu spüren bekommen! Deshalb kommen Sie am 19.01.2008 und demonstrieren Sie mit uns gegen diesen Politik!

Bitte melden Sie sich bei Ihrem Ortsverband. Dort erhalten Sie in Kürze weitergehende Informationen.

Aufruf Demo am 19.01.2007 in Düsseldorf

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