info Versorgungsniveau

25. September 2002

Info-Broschüre: „Absenkung des Versorgungsniveaus“

Mit einer 48 Seiten starken neuen Bro-schüre informiert der dbb über die in den Jahren 1998 bis 2002 eingetretenen ver-sorgungsrechtlichen Änderungen.

Die Broschüre kann bei den Bezirks-verbänden bestellt werden.

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  Fachgruppe Bauverwaltung

25. September 2002

Fortbildung für Tanzlehrer des BLB

Ist die Tanzlehrerfortbildung eine Aufgabe des neu geschaffenen Bau- und Liegen-schaftsbetrieb NRW? Mit Sicherheit wohl nicht. Doch was sind die Aufgaben?

Darüber und über den Stand des Aufbaus des BLB sprach die Fachgruppe Bauver-waltung mit dem Staatssekretär des Fi-nanzministerium, Herrn Dr. Noack, in Be-gleitung der Referentin des FM, Frau Potthoff-Kowohl, und dem Geschäftsführer des BLB, Herrn Tiggemann.

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    Demo am 10.09.02 in Düsseldorf

12. September 2002

Demo stößt auf großes Presseecho! Sonderausgabe Blickpunkt schon da!

Wer kämpft kann auch verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren! Mit dieser Aussage traf unser Landesvorsitzender den Nagel auf den Kopf! Vielen Dank noch einmal an alle die dabei waren! Der Erfolg der Veranstaltung ist allein Euer Verdienst! Wir haben einen Pressespiegel zusammengestellt und die Impressionen und Aussagen der Demo in einer Sonderausgabe des Blickpunktes eingefangen! Die Printausgabe wird den Ämtern in der nächsten Woche zugehen. Für alle, dies es nicht abwarten können, hier schon mal die PDF-Datei!  

 Pressespiegel (Achtung: PDF mehr als 2,5 MB gross)

 Düsseldorf Today vom 10.09.02

    Demo am 10.09.02 in Düsseldorf

11. September 2002

Erwartungen wurden noch übertroffen! Über 3.000 Teilnehmer vor dem FM!

Nackten Beschäftigten kann man nicht in die Tasche greifen! Die Botschaft ist wohl bei "unserem" Herrn Finanzminister angekommen! Über 3.000 Protestteilnehmer machten ihrem Ärger vor dem Finanzministerium Luft. Die Jägerhofstraße quoll über, so dass sich die Menge auch in den Hofgarten ausbreiten musste. Als Werner Siggelkow zum Mikro griff, erhob sich ein ohrenbetäubender Lärm, den man wahrscheinlich bis zum Landtag hören konnte. Anschließend betrat ein Kollege vom Ortsverband RZF die Bühne,

um ein selbstverfasstes Gedicht vorzutragen, das den Teilnehmern aus der Seele sprach! Um 14.45 Uhr setzte sich der Zug dann in Bewegung und erreichte eine Länge von einem Kilometer. Der Verkehr in der Innenstadt kam zum Erliegen. Unterwegs stieß noch eine weitere Gruppe des dbb zu uns. Über die Kö marschierte der Zug zum Landtag, wo die anderen dbb Mitgliedsgewerkschaften schon auf uns warteten. Die Landtagswiese verwandelte sich in ein Menschenmeer, aber eins war unschwer zu erkennen - die DSTG beherrschte die Szene und stellte mit Abstand die meisten Teilnehmer.  Der stellvertretende Landesvorsitzende Meinolf Guntermann begrüßte die Teilnehmer und brachte die Sache direkt auf den Punkt:

"Im Juli haben wir der Politik die rote Karte für die 40-Stunden-Woche gezeigt! Heute zeigen wir ihr die gelbe Karte und darauf steht: Keine weiteren Sonderopfer für den öffentlichen Dienst"!

Dieses Signal wird man im Landtag verstanden haben, wo man gerade die Einbringung des Haushaltes diskutierte. Denn eines ist klar: Der Wahlzettel ist die Rache des Bürgers!

 Pressemitteilung der DSTG NRW!         Gedicht

Ein Pressespiegel und eine Sonderausgabe des Blickpunktes folgen in Kürze!

    Demo am 10.09.02 in Düsseldorf

04. September 2002

Schluss mit dem Millionenraub! 8.000 - 11.000 Teilnehmer erwartet!

Das Verkehrschaos in Düsseldorf ist vorprogrammiert! Die DSTG wird mit etwa 2.000 - 3.000 Teilnehmern vom Finanzministerium über die Kö durch die Innenstadt zum Landtag marschieren. Unterwegs stoßen noch etwa 2.000 Teilnehmer der weiteren Verbände hinzu, so dass der Verkehr im Innenstadtbereich zusammenbrechen wird. Während der laufenden Plenarsitzung werden dann ca. 8.000 - 11.000 Teilnehmer auf der Landtagswiese ihrem Ärger Luft machen!

Seien Sie dabei! Solidarität ist  gefragt! Die angekündigten Spar-maßnahmen sind nur der Anfang! Lassen Sie sich nicht alles gefallen. Machen Sie Ihrem Ärger Luft - kommen Sie mit nach Düsseldorf. Wenn wir jetzt nicht Flagge zeigen laden die Politik nur noch zu weiteren Einsparungen im öffentlichen Dienst ein!

   Dbb-chef geyer warnt vor wegfall von 100.000 arbeitsplätzen

14. August 2002

(dbb) Der dbb Bundesvorsitzende Erhard Geyer befürchtet, dass noch in diesem und im kommenden Jahr bis zu 100.000 Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst gestrichen werden.

Gegenüber der „Bild-Zeitung“ untermauerte Geyer seine Befürchtungen mit Plänen des Bundes, jährlich 1,2 Prozent der Stellen einsparen zu wollen. Ähnliche Zahlen seien auch für die Länder und Gemeinden zu erwarten.

Dieser Entwicklung werde der dbb jedoch nicht tatenlos zusehen, so Geyer. Derzeit denke man deshalb über geeignete Maßnahmen nach, den Prozess der personellen Ausdünnung zu stoppen. „Die Forderung, dass der öffentliche Dienst immer mehr leisten und immer weniger kosten soll, ist auch und vor allem im Interesse der Bürgerinnen und Bürger nicht zu verantworten“.

Schon jetzt sei durch den permanenten Stellenabbau während der vergangenen Jahre, der mit einem stetig steigenden Aufgabenvolumen für die einzelnen Beschäftigten einhergehe, die Grenze des Zumutbaren erreicht: „In so wichtigen Bereichen wie Polizei, Justiz und Finanzbehörden sind bereits jetzt gefährliche personelle Engpässe entstanden, die durch nichts mehr aufzufangen sind“, sagte Geyer am 12. August 2002 in der „Bild-Zeitung“.

    Demo am 10.09.02 in Düsseldorf

09. August 2002

Schluss mit dem Millionenraub! Nackten Beschäftigten kann man nicht in die Tasche greifen!

Es ist angesichts der auch vorgesehenen Einsparungen in sozialen Aufgaben­bereichen des Landes damit zu rechnen, dass der Landtag mit großer Wahr­scheinlichkeit darüber diskutieren wird, wie solche Einsparungsvorhaben durch Einsparungen in anderen Bereichen - dabei ist der Personalbereich auf keinen Fall ausgeschlossen- verhindert werden können.

Deshalb ist es unabdingbar, dass wir in die Öffentlichkeit gehen müssen, um unseren Kampf gegen die finanzielle Abzockerei durch Landesregierung und möglicherweise Landtag bei Ange­hörigen der Finanzverwaltung deutlich zu artikulieren.

Auf am 10.09.02 mit Kind und Kegel nach Düsseldorf! An diesem Tag findet lt. Beschluss des Ältestenrates des Landtages die Ein­bringung des Haushaltes und die Sitzung des Landtages statt.

Die DSTG-Mitglieder treffen sich um 14.00 Uhr zur Auftaktveranstaltung vor dem Finanzministerium und 15.00 Uhr marschieren wir dann durch die Innenstadt zum Landtag, wo um 16.00 Uhr die Großkundgebung des DBB mit all seinen Mitgliedsgewerkschaften stattfinden wird. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung! Eine mäßige Teilnahme schwächt die Position der Gewerkschaft und fordert die Politik zu weiteren Sparmaßnahmen im öffentlichen Dienst geradezu auf!

  Versorgungsänderungsgesetz

05. August 2002

Komplizierte Versorgungsänderungen

Fast fünfzig Seiten lang ist der Entwurf einer Verfügung des Bundesinnenministe-riums vom 30. Juli 2002, der allgemeine Durchführungshinweise zum Versorgungs-änderungsgesetz 2001 gibt.

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  Fachgruppe Bauverwaltung

05. August 2002

Unsere Tanzlehrer

Die ehemalige Staatliche Bauverwaltung NRW versinkt nach eineinhalb Jahren im BLB-Chaos. Verantwortlich dafür sind nicht die orientierungslos gemachten Beschäftig-ten im Land und in der Zentrale, sondern sie, die drei Geschäftsführer!  

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  Altersteilzeit

25. juli 2002

Einheitliche Entscheidungspraxis bei Anträgen auf Altersteilzeit gefordert!

Der dbb hat zum Schreiben des IM NRW vom 5.6.2002 - 24 -1.66 - 33102 - Stellung genommen. Hier die Stellungnahme und wei-tere  Informationen.

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  Alterssicherung für frauen

25. juli 2002

Informationsveranstaltung geplant

Der DBB Landesbund NRW beabsichtigt am 13.11.2002 eine ganztägige Veran-staltung für interessierte Frauen zum Thema „Alterssicherung für Frauen“ in Dort-mund durchzuführen. 

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   Protestveranstaltungen am 06.07.02 in Köln, Wuppertal und Bielefeld

06. Juli 2002

Fast viertausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen des öffent-lichen Dienstes demonstrierten am ersten Samstag im Juli in Köln, Wuppertal und Bielefeld gegen Einkommenskürzungen, Sozialabbau und Stellenabbau im öffentlichen Dienst Nordrhein-Westfalens.

Nachdem die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in NRW in den letzten Jahren bereits 430 Mio € an Sparmaßnahmen verkraften mußten, sind weitere Einsparungen nicht mehr hinnehmbar. Pensions- und Gehaltskürzungen, Streichung von versprochenen Leistungsprämien, Personalabbau ohne Aufgabenreduzierung sowie weitere Verschlechterung der Krankenvorsorge sind Ursache für Frust und Demotivation.

Obwohl nun durch vielfältige Aktionen des dbb nrw und seiner Fachgewerkschaften die Verlängerung der Arbeitszeit vom Tisch ist, wollen die Beschäftigten die weiterhin geplanten ungerechten, unsozialen und demotivierenden Sparmaßnahmen nicht länger ertragen. Sie vermissen, dass die Politik mit gutem Beispiel vorangeht, den Diäten-Gürtel enger schnallt und auf politische Spielwiesen verzichtet.

Ralf Eisenhöfer
dbb-Landesvorsitzender

dbb nrw-Landesvorsitzender Ralf Eisenhöfer: "Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes wurden genug gemolken. Es muss endlich Schluss sein mit dem Millionenraub. Wer eine effektive und leistungsfähige Verwaltung will, muss Aufgaben abbauen. Nicht die Menschen sind das Problem, sondern die Bürokratie."

 rede von Ralf eisenhöfer, dbb-landesvorsitzender

   Protestveranstaltungen finden statt und das Aus gutem Grund!

04. Juli 2002

Kommt am 06.07.02 nach Köln, Wuppertal und Bielefeld!

Die Nichteinführung der 40-Stundenwoche ist kein Geschenk der Landesregierung an uns. Die verkürzte Arbeitszeit haben wir bezahlt und zahlen noch heute dafür. Die Landesregierung hat sich selber vor dem zusätzlichen   Vorwurf eines weiteren finanziellen Diebstahls geschützt. Es war eine Frechheit wie mit unseren Rechten bei der Diskussion über die 4o-Stundenwoche umgegangen ist.

Die Landesregierung will die Beamten weiter finanziell missbrauchen durch:

- Erhöhung des Selbstbehaltes bei der Beihilfe
- Beförderungssperre
- Einbehalt der Leistungsprämien

Die Landesregierung hat nichts unversucht gelassen, besonders ihre beamteten Mitarbeiter/innen zur Kasse zu bitten. Gleichzeitig sind die Arbeitsanforderungen ins Unerträgliche gesteigert worden!

Gegen diese Politik müssen wir kämpfen! deshalb finden  die DBB-Protestaktionen statt. Alle Mitglieder müssen Flagge zeigen!

  Dbb-vorsorgewerk

02. juli 2002

dbb vorsorgewerk bietet Preisvorteile von 15 Prozent bei Riesterprodukten

Mit einer Pressekonferenz am 2. Juli 2002 um 11 Uhr im dbb forum berlin wird das dbb vorsorgewerk offiziell starten.

dbb Chef Erhard Geyer hat sich bei einer Pressekonferenz am 2. Juli 2002 im dbb forum berlin zufrieden über den erfolgreichen Start des dbb vorsorgewerks am 1. Juli 2002 geäußert. Bereits im Vorfeld seien über 20 000 Mitgliederanfragen zur An-gebotspalette des dbb vorsorgewerks einge-gangen. 

Zu diesem Zeitpunkt wird auch ein umfassendes neues Webangebot frei geschaltet. Auf der Homepage unter  www.dbbvorsorgewerk.de können sich dbb Mitglieder dann über Vorsorgeangebote informieren und die persönliche Beratung durch einen Vorsorgespezialisten anfor-dern.

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  40-stunden-Woche

03. juli 2002

Kabinett beschließt Haushaltsentwurf 2003 und Begleitmaßnahmen
Ausgaben und Neuverschuldung sinken
Landesregierung führt Studienkonten- und Darlehensmodell ein
Keine 40 Stunden Woche

Die geplanten Proteste und die Bemühungen der Vergangenheit zeigen endlich Wirkung! 40-Stunden-Woche vom Tisch! Erhöhung der Kostendämpfungs-pauschale um 50% ist dagegen weiterhin geplant!

Das Kabinett hat in seiner Sitzung am Dienstag, den 2. Juli 2002, den Haushalts-entwurf 2003 und weitere begleitende Maßnahmen beschlossen. Der Entwurf geht nunmehr dem Landtag zur parlamenta-rischen Beratung zu.

Dei Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Presse-mitteilung des Finanzministeriums. Über die weiteren Entwicklungen werden wir Sie kurzfristig informieren!

 Presseerklärung des FM

  Protestveranstaltungen am 06.07.02

26. juni 2002

Millionenraub! Schluss mit Einkommens-kürzung, Sozialabbau und Stellenabbau

Alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bielefeld, Köln und Wuppertal sind aufgerufen, an den Veranstaltungen teil-zunehmen, selbstverständlich auch aus dem Umland. Kommen Sie in großer Zahl! Wir erwarten jeweils bis zu 1.500 Kolleginnen, Kollegen und Angehörige! Gemeinsam müssen wir eindrucksvoll gegenüber Landesregierung und Öffentlich-keit demonstrieren.

Worum geht es?

Der öffentliche Dienst in NRW wehrt sich gegen beabsichtigte Sparmaßnahmen der Landesregierung:

- Verlängerung der Wochenarbeitszeit für Beamte auf 40 Stunden

- Streichung der Altersteilzeit für Beamte

- drastische Verschlechterung des Beihilferechts

- Streichung von weiteren 13.000 Stellen im Landesbereich

Nach Jahren unsozialer Eingriffe sind alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in NRW jetzt gefordert! Besonders die Mitglieder unserer Mitgliedsverbände müs-sen jetzt öffentlich deutlich zeigen, dass die ungerechte Sparpolitik der Landesregierung bekämpft wird. Die Entscheidung des Kabinetts wird voraussichtlich am 09.07.02 fallen!

Nicht weiter "ertragen"! - Protest mittragen!

  erneuter presseangriff auf
  finanzämter

26. JUni 2002

Finanzämter arbeiten schlampig!

Die Presse nahm die Pressemitteilung des Landesrechnungshofes NRW zum Jahres-bericht 2002 zum Anlass mal wieder auf die Finanzbeamten einzuprügeln, obwohl diese es gar nicht hergab!

Die DSTG hat umgehend reagiert und einen offenen Brief an den Finanzminister auf-gefordert sich vor seine Beamten zu stellen.

Das Finanzministerium hat daraufhin am 21.06.02 eine (verhaltene) Pressemitteilung veröffentlicht!

Die DSTG ruft Ihre Mitglieder auf, Leser-briefen an die Zeitungen zu richten, die diesen Mist gedruckt haben.

 offener Brief

 Presseerklärung des FM

 

 

 

  Besoldungsstrukturgesetz

31. Mai 2002

Besoldungsstrukturgesetz abschließend gebilligt

Der Bundesrat hat auf seiner Sitzung am 31. Mai 2002 dem Besoldungsstruktur-gesetz zugestimmt, das damit im Juni in Kraft treten kann.

Während des Gesetzgebungsverfahrens konnte der dbb erreichen, dass der Verhei-ratetenanteil im Familienzuschlag unange-tastet geblieben ist und eine Bandbreiten-regelung nicht eingeführt wurde. Beide Vorhaben hatte der ursprüngliche Gesetz-entwurf enthalten. Außerdem hat der dbb Verbesserungen bei leistungsbezogenen Bezahlungsbestandteilen durchgesetzt. Nicht verhindert werden konnte dagegen die Vergabe von Führungspositionen auf Zeit an Schulleiter und Amtsleiter von Gemeinden und Gemeindeverbänden. Nach Auf-fassung des dbb wird dadurch die Neutralität der Betroffenen gefährdet. Noch am 15. Mai 2002 hatte der dbb deshalb an den Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag appelliert, diese Bestimmung abzulehnen.

Zu den wesentlichen Inhalten des Gesetzes zur Modernisierung der Besoldungsstruktur gehören nach der am 31. Mai 2002 beschlossenen endgültigen Fassung:

Erhöhung der Quoten für Leistungsstufen, - prämien- und zulagen von zehn auf 15 von Hundert;

Vereinfachung des Vergabeverfahrens bei der Leistungsstufe durch Abschaffung der "Halbzeitregelung";

Flexibilisierung der Leistungsbezahlungs-elemente untereinander;

Führungsposition auf Zeit für Schulleiter und Amtsleiter von Gemeinden und Gemeinde-verbänden im Rahmenrecht;

Ausbringung und Einstufung neu einge-richteter Lehrämter in der Besoldungs-ordnung A;

Erschwerniszulage für BGS-Beamte, die als Flug-sicherheitsbegleiter eingesetzt werden;

Einführung einer Zulage für die befristete Wahrnehmung herausgehobener Funktio-nen;

Anhebung der Altersteilzeitbezüge für die von der Neuausrichtung der Bundeswehr be-troffenen Beamten entsprechend der tarif-vertraglichen Regelung für die Arbeitnehmer auf 88 Prozent;

Erweiterung des Ausgleichszeitraums für geleistete Mehrarbeit auf ein Jahr.

  Altersteilzeit

06. JUni 2002

Alterteilszeit wegen fehlender Kw-Vermerk über Nacht auf Eis gelegt!

Die Konferenz der Staatssekretäre hat am Montag beschlossen, Altersteilzeit für Beamte/innen nur noch dann zu geneh-migen, wenn damit kw-Stellen vollzogen werden können.

Der Landesrechnungshof hat in einem Schreiben an alle Ressorts gefordert, dass die Altersteilzeit für Beamte/innen ersatzlos zu streichen sei, weil durch die über einen längeren Zeitraum nicht besetzten Stellen der Nachweis erbracht würde, dass trotz ständig steigender Arbeitsmenge auf Per-sonal verzichtet werden kann.

Der Innenminister wird sich mit einem Erlassentwurf an an den DBB NRW wen-den, um die Zustimmung dafür zu erhalten, dass zukünftig die Altersteilzeit nur noch in den Bereichen zu genehmigen ist, in denen noch kw-Vermerke zu vollziehen sind.

In einem Erlass des FinMin, der heute im Entwurf abgezeichnet worden ist, wird den Ämtern mitgeteilt werden, dass zunächst die Bearbeitung sämtlicher Anträge auszu-setzen ist.

Es wird ferner mitgeteilt, dass es eine Überg-angsregelung für die Antragsteller geben soll, deren Antrag bis zum 01.06.2002 eingereicht worden ist.

Wie die Übergangsregelung aussehen wird, darüber sagt dieser Erlass nach meiner Kenntnis nichts aus.

Die Landesleitung wird in einem bereits seit längerem terminierten Gespräch mit dem Staatssekretär am 11.06.2002 dieses Pro-blem ansprechen.

Da Altersteilzeit für alle Beamte/innen der Verwaltung von Bedeutung ist, werde ich gemeinsam mit dem Deutschen Beam-tenbund alle Möglichkeiten ausschöpfen, um das endgültige Auslaufen der Alters-teilzeit zu verhindern.

 

 

   Haushaltssperre - derzeit noch keine Beförderungssperre vorgesehen!

23. Mai 2002

Die Landesleitung und Hauptpersonalrat hatten den Finanzminister bereits Anfang des Jahres unmissverständlich aufgefordert, eine mögliche Haushaltssperre nicht mit einer Beförde-rungssperre zu verbinden. 

Diese Forderung hat der Finanzminister nach den mir vorliegenden Informationen bei seiner verkündeten Haushaltssperre beachtet. Eine Beförderungssperre ist derzeit nicht vorge-sehen. 

Über die anderen Maßnahmen werden Sie noch rechtzeitig informiert werden.

  Presseerklärung des Finanzministeriums

   DSTG im Gespräch mit der Politik

16.  Mai 2002

Ein Bericht über die politische Arbeit

Eine der wichtigsten und ureigensten Aufgaben der Gewerkschaften ist das Gespräch und die Diskussion mit den im Landtag vertretenen politischen Parteien und anderen Gruppierungen. Deshalb trifft sich die DSTG-Landesleitung regel-mäßig zum Gedankenaustausch mit den 
Vertretern 

der Parteien (s.Bild Gespräch mit Vertretern des SPD-Land-tagsfraktion). Wir haben für Sie die Berichte zu den einzelnen Gesprächen zusammengestellt.

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   DSTG-Landesvater erhält Bundesverdienstkreuz

08.  Mai 2002

Staatssekretär Dr. Noack verleiht Werner Siggelkow das Bundesverdienstkreuz am Bande

Werner Siggelkow ist seit 1996 Landesvorsitzender der DSTG und war vorher seit 1989 Bezirksver-bandsvorsitzender in Düsseldorf. Ebenfalls ist er seit 1993 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Landesbundes NRW des Deut-schen Beamtenbundes. 

Nachdem er 1961 in die DSTG ein-trat, übernahm er schon früh Verantwortung in der Gewerkschaft und in den unterschiedlichen Person-alvertretungen der Steuerverwaltung. 

So war er 1968 bis 1974 Vorsitzender des örtlichen Personalrates beim Finanzamt Düsseldorf – Nord, danach 1978 bis 1984 im Personalrat der Oberfinanzdirektion Düssel-dorf.

Seit 1984 bis zum Jahre 2000 gehörte er dem Bezirkspersonalrat (Land) bei der Oberfinanzdirektion Düsseldorf an. Seit Juli 2000 engagiert er sich im Hauptpersonalrat beim Finanzministerium des Landes NRW.

 Pressemitteilung ...

  Laufbahnverordnung

07. Mai 2002

dbb begrüßt mehr Durchlässigkeit zwischen den Laufbahngruppen

Als Schritt in die richtige Richtung wertet der dbb die Siebte Verordnung zur Än-derung der Bundeslaufbahnverordnung.

Bei einem Beteiligungsgespräch im Berliner Bun-desinnenministerium wurde vom dbb begrüßt, dass die Neuregelung die Durch-lässigkeit zwischen den Laufbahngruppen erheblich erleichtert. Aufgrund der Verord-nung werden die formalen Voraussetzungen für die Zulassung zum Aufstieg reduziert und die Vorschriften über den Aufstieg gestrafft.

Allerdings bleibt die Verordnung damit hinter den Forderungen des dbb zur Laufbahnreform weit zurück. Favorisiert wird vom dbb das Modell der Einstiegslaufbahn.

Nach dem gegenwärtigen Zeitplan soll die Siebte Verordnung zur Änderung der Bun-deslaufbahnverordnung Ende Mai vom Bundeskabinett verabschiedet werden und bereits im Juni in Kraft treten.

  Sparmassnahmen

07. Mai 2002

Tabu "betriebsbedingte Kündigungen" kann nicht weiter aufrecht erhalten werden!

Konkrete Absichtsmaßnahmen sind zur Zeit noch nicht erkennbar. Erstmalig hat aber ein Mitglied der Landesregierung, nämlich der Finanzminister, öffentlich verkündet, dass das Land NRW auch Kündigungen nicht mehr ausschließen würde.

Um zu verhindern, dass andere „Stellschrauben“ gedreht werden müssten, könne dieses Tabu der betriebsbedingten Kündigungen nicht weiter aufrecht gehalten werden.

(Quelle: Kölner Stadtanzeiger, Ausgabe 28.04.2002)

 

  Versorgungsänderungsgesetz

24. April 2002

DSTG und dbb werden verfassungs-widrige Sonderopfer nicht hinnehmen

Der dbb Bundeshauptvorstand hat die Verfassungsmäßigkeit verschiedener Rege-lungen des Versorgungsänderungsgesetzes 2001 angezweifelt und seine Entschlossen-heit bekräftigt, verfassungswidrige Sonder-opfer nicht hinzunehmen.

Der dbb wird deshalb alle rechtlichen Mittel bis hin zum Bundesverfassungsgericht nutzen, um die Absenkung des Versorgungsniveaus sowie die Einbezie-hung aller Versorgungsempfänger in die Absenkungsmaßnahmen überprüfen zu lassen. Auch das Fehlen von Übergangsre-gelungen für versorgungsnahe Jahrgänge und die Verringerung der Hinterbliebenen-versorgung auf 55 Prozent hält der dbb für rechtlich bedenklich.

In typischen Einzelfällen sollen deshalb Verfahren vor den Verwaltungsgerichten spätestens ab 2003 mit dem Ziel anhängig gemacht werden, möglichst schnell eine höchstrichterliche Klärung herbeizuführen. Der dbb setzt damit ein deutliches Signal, dass Beamte verfassungswidrige Sonder-opfer nicht hinnehmen.

  Einkommensrunde 2003

24. APRIL 2002

Der dbb Bundeshauptvorstand hat auf seiner Sitzung am 23. April 2002 in Saarbrücken eine Trendwende in der Einkommenspolitik im öffentlichen Dienst gefordert.

Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes benötigen nach Jahren bescheidener Einkommensanpassungen mit deutlichen Realeinkommensverlusten Einkommenszu-wächse, die sich nicht nur an der allgemeinen Einkommensentwicklung orien-tieren, sondern auch den Trend realer Einkommensverluste stoppen bzw. umkeh-ren, heißt es in einem entsprechenden Beschluss des dbb Bundeshauptvorstan-des. Der dbb fordert deshalb eine deutliche lineare Einkommensanpassung, die das erwartete Wirtschaftswachstum ebenso berücksichtigt wie die Preissteigerungen der Jahre 2002 und 2003. Zusätzlich müsse Spielraum für eine Stärkung der Kaufkraft der Beschäftigten gegeben sein. Sobald gesicherte Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung vorliegen, soll die lineare Forderung konkretisiert werden. Schnelles Handeln fordert der Bundeshauptvorstand darüber hinaus bei der Angleichung der Beschäftigungs- und Einkommensbe-dingungen im öffentlichen Dienst der neuen Länder.

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   Aus der Presse: Wie klappt es mit dem Finanzbeamten?

19. April 2002

Düsseldorf. Wie zufrieden sind die Steuerzahler mit ihrem Finanzamt?

Dies lässt das Düsseldorfer Finanzministerium in Telefon‑Interviews mit 15 000 zufällig ausgewählten Bürgern ermitteln. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, geht es Service und Kompetenz der Ämter, Öffnungs- und Wartezeiten, elektronische Kommunikation und Steuergerechtigkeit.  Außerdem sollen die anonym bleibenden Befragten in den nächsten Monaten die Chancen einschätzen, ohne Hilfe eines Steuerberaters alle Vorteile zu nutzen.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (dpa 18.01.02)

Es wäre ja auch nicht schlecht, den Bürger und seine Beschäftigten rechtzeitig über eine solche Aktion zu unterrichten. Die ersten besorgten Bürger haben sich schon an ihr Finanzamt gewandt, um zu erfragen, ob es sich hier auch tatsächlich um eine seriöse Befragung handelt. Blöd war nur, dass man im Finanzamt auch nicht viel mehr wusste.

 Presseerklärung vom 18.04.02

  Blickpunkt Ausgabe 04/2002 ist da! 

  05. April 2002

Die neue Ausgabe des Blickpunktes ist da und kann bereits vor Zugang der Print-ausgabe online gelesen werden!

Und das sind die Top-Themen:

40-Stunden-Woche erneut abgelehnt
Wir leisten Widerstand
Tarifkommission: 
Kräftiger Schluck aus der Pulle
Grundlegende Steuervereinfachung ist Programm
Mit ELSTER (neu) soll jetzt alles schneller gehen

und vieles mehr ...

Blickpunkt Ausgabe Nr. 04/2002

  SERvice

05. April 2002

Mobilfunksondertarife

Die DSTG bietet in Kooperation mit DpolG Sonderkonditionen bei Mobilfunktarifen an! Die neuen Tarife in EURO liegen nunmehr vor. Ein vergleich lohnt sich! 

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Seminarprogramm 
des Landesverbandes

Der DSTG Landesverband hält für seine Mitglieder ein abwechslungsreiches Semi-narangebot bereit. Das Seminarprogramm für 2002 ist jetzt auch online verfügbar.

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