Protestveranstaltungen am 06.07.02

26. juni 2002

Millionenraub! Schluss mit Einkommenskürzung, Sozialabbau und Stellenabbau

Alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bielefeld, Köln und Wuppertal sind aufgerufen, an den Veranstaltungen teilzunehmen, selbstverständlich auch aus dem Umland. Kommen Sie in großer Zahl! Wir erwarten jeweils bis zu 1.500 Kolleginnen, Kollegen und Angehörige! Gemeinsam müssen wir eindrucksvoll gegenüber Landesregierung und Öffentlichkeit demonstrieren.

Worum geht es?

Der öffentliche Dienst in NRW wehrt sich gegen beabsichtigte Sparmaßnahmen der Landesregierung:

- Verlängerung der Wochenarbeitszeit für Beamte auf 40 Stunden

- Streichung der Altersteilzeit für Beamte

- drastische Verschlechterung des Beihilferechts

- Streichung von weiteren 13.000 Stellen im Landesbereich

Nach Jahren unsozialer Eingriffe sind alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in NRW jetzt gefordert! Besonders die Mitglieder unserer Mitgliedsverbände müssen jetzt öffentlich deutlich zeigen, dass die ungerechte Sparpolitik der Landesregierung bekämpft wird. Die Entscheidung des Kabinetts wird voraussichtlich am 09.07.02 fallen!

Nicht weiter "ertragen"! - Protest mittragen!

  erneuter presseangriff auf finanzämter

26. JUni 2002

Finanzämter arbeiten schlampig!

Die Presse nahm die Pressemitteilung des Landesrechnungshofes NRW zum Jahresbericht 2002 zum Anlass mal wieder auf die Finanzbeamten einzuprügeln, obwohl diese es gar nicht hergab!

Die DSTG hat umgehend reagiert und einen offenen Brief an den Finanzminister aufgefordert sich vor seine Beamten zu stellen.

Das Finanzministerium hat daraufhin am 21.06.02 eine (verhaltene) Pressemitteilung veröffentlicht!

Die DSTG ruft Ihre Mitglieder auf, Leserbriefen an die Zeitungen zu richten, die diesen Mist gedruckt haben.

 offener Brief

 Presseerklärung des FM

 

 

 

  Besoldungsstrukturgesetz

31. Mai 2002

Besoldungsstrukturgesetz abschließend gebilligt

Der Bundesrat hat auf seiner Sitzung am 31. Mai 2002 dem Besoldungsstrukturgesetz zugestimmt, das damit im Juni in Kraft treten kann.

Während des Gesetzgebungsverfahrens konnte der dbb erreichen, dass der Verheiratetenanteil im Familienzuschlag unangetastet geblieben ist und eine Bandbreitenregelung nicht eingeführt wurde. Beide Vorhaben hatte der ursprüngliche Gesetz-entwurf enthalten. Außerdem hat der dbb Ver-besserungen bei leistungsbezogenen Bezahlungsbe-standteilen durchgesetzt. Nicht verhindert werden konnte dagegen die Vergabe von Führungspositionen auf Zeit an Schulleiter und Amtsleiter von Gemeinden und Gemeindeverbänden. Nach Auf-fassung des dbb wird dadurch die Neutralität der Betroffenen gefährdet. Noch am 15. Mai 2002 hatte der dbb deshalb an den Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag appelliert, diese Bestimmung abzulehnen.

Zu den wesentlichen Inhalten des Gesetzes zur Modernisierung der Besoldungsstruktur gehören nach der am 31. Mai 2002 beschlossenen endgültigen Fassung:

Erhöhung der Quoten für Leistungsstufen, - prämien- und zulagen von zehn auf 15 von Hundert;

Vereinfachung des Vergabeverfahrens bei der Leistungsstufe durch Abschaffung der "Halb-zeitregelung";

Flexibilisierung der Leistungsbezahlungselemente un-tereinander;

Führungsposition auf Zeit für Schulleiter und Amtsleiter von Gemeinden und Gemeindeverbänden im Rahmenrecht;

Ausbringung und Einstufung neu eingerichteter Lehrämter in der Besoldungsordnung A;

Erschwerniszulage für BGS-Beamte, die als Flug-sicherheitsbegleiter eingesetzt werden;

Einführung einer Zulage für die befristete Wahr-nehmung herausgehobener Funktionen;

Anhebung der Altersteilzeitbezüge für die von der Neuausrichtung der Bundeswehr betroffenen Beamten entsprechend der tarifvertraglichen Rege-lung für die Arbeitnehmer auf 88 Prozent;

Erweiterung des Ausgleichszeitraums für geleistete Mehrarbeit auf ein Jahr.

  Altersteilzeit

06. JUni 2002

Alterteilszeit wegen fehlender Kw-Vermerk über Nacht auf Eis gelegt!

Die Konferenz der Staatssekretäre hat am Montag beschlossen, Altersteilzeit für Beamte/innen nur noch dann zu genehmigen, wenn damit kw-Stellen voll-zogen werden können.

Der Landesrechnungshof hat in einem Schreiben an alle Ressorts gefordert, dass die Altersteilzeit für Beamte/innen ersatzlos zu streichen sei, weil durch die über einen längeren Zeitraum nicht besetzten Stellen der Nachweis erbracht würde, dass trotz ständig steigender Arbeitsmenge auf Personal ver-zichtet werden kann.

Der Innenminister wird sich mit einem Erlassentwurf an an den DBB NRW wenden, um die Zustimmung dafür zu erhalten, dass zukünftig die Altersteilzeit nur noch in den Bereichen zu genehmigen ist, in denen noch kw-Vermerke zu vollziehen sind.

In einem Erlass des FinMin, der heute im Entwurf abgezeichnet worden ist, wird den Ämtern mitgeteilt werden, dass zunächst die Bearbeitung sämtlicher Anträge auszusetzen ist.

Es wird ferner mitgeteilt, dass es eine Überg-angsregelung für die Antragsteller geben soll, deren Antrag bis zum 01.06.2002 eingereicht worden ist.

Wie die Übergangsregelung aussehen wird, darüber sagt dieser Erlass nach meiner Kenntnis nichts aus.

Die Landesleitung wird in einem bereits seit längerem terminierten Gespräch mit dem Staatssekretär am 11.06.2002 dieses Problem ansprechen.

Da Altersteilzeit für alle Beamte/innen der Verwaltung von Bedeutung ist, werde ich gemeinsam mit dem Deutschen Beamtenbund alle Möglichkeiten aus-schöpfen, um das endgültige Auslaufen der Alters-teilzeit zu verhindern.

 

 

   Haushaltssperre - derzeit noch keine Beförderungssperre vorgesehen!

23. Mai 2002

Die Landesleitung und Hauptpersonalrat hatten den Finanzminister bereits Anfang des Jahres unmissverständlich aufgefordert, eine mögliche Haushaltssperre nicht mit einer Be-förderungssperre zu verbinden. 

Diese Forderung hat der Finanzminister nach den mir vorliegenden Informationen bei seiner verkündeten Haushaltssperre beachtet. Eine Beförderungssperre ist derzeit nicht vor-gesehen. 

Über die anderen Maßnahmen werden Sie noch rechtzeitig informiert werden.

  Presseerklärung des Finanzministeriums

   DSTG im Gespräch mit der Politik

16.  Mai 2002

Ein Bericht über die politische Arbeit

Eine der wichtigsten und ureigensten Aufgaben der Gewerkschaften ist das Gespräch und die Diskussion mit den im Landtag vertretenen politischen Parteien und anderen Gruppierungen. Deshalb trifft sich die DSTG-Landesleitung regelmäßig zum Gedankenaustausch mit den  Vertretern der Parteien (s.Bild Gespräch mit Vertretern des SPD-Land-tagsfraktion). 

Wir haben für Sie die Berichte zu den einzelnen Gesprächen zusammengestellt.

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   DSTG-Landesvater erhält Bundesverdienstkreuz

08.  Mai 2002

Staatssekretär Dr. Noack verleiht Werner Siggelkow das Bundesverdienstkreuz am Bande

Werner Siggelkow ist seit 1996 Landesvorsitzender der DSTG und war vorher seit 1989 Bezirksverbandsvorsitzender in Düsseldorf. Ebenfalls ist er seit 1993 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Landesbundes NRW des Deutschen Beamten-bundes. 

Nachdem er 1961 in die DSTG eintrat, übernahm er schon früh Verantwortung in der Gewerkschaft und in den unterschiedlichen Personalvertretungen der Steuerverwaltung. So war er 1968 bis 1974 Vorsitzender des örtlichen Personalrates beim Finanzamt Düsseldorf – Nord, danach 1978 bis 1984 im Personalrat der Oberfinanzdirektion Düssel-dorf.

Seit 1984 bis zum Jahre 2000 gehörte er dem Bezirkspersonalrat (Land) bei der Oberfinanzdirektion Düsseldorf an. Seit Juli 2000 engagiert er sich im Hauptpersonalrat beim Finanzministerium des Landes NRW.

 Pressemitteilung ...

  Laufbahnverordnung

07. Mai 2002

dbb begrüßt mehr Durchlässigkeit zwischen den Laufbahngruppen

Als Schritt in die richtige Richtung wertet der dbb die Siebte Verordnung zur Änderung der Bundeslauf-bahnverordnung.

Bei einem Beteiligungsgespräch im Berliner Bun-desinnenministerium wurde vom dbb begrüßt, dass die Neuregelung die Durchlässigkeit zwischen den Laufbahngruppen erheblich erleichtert. Aufgrund der Verordnung werden die formalen Voraussetzungen für die Zulassung zum Aufstieg reduziert und die Vorschriften über den Aufstieg gestrafft.

Allerdings bleibt die Verordnung damit hinter den Forderungen des dbb zur Laufbahnreform weit zu-rück. Favorisiert wird vom dbb das Modell der Ein-stiegslaufbahn.

Nach dem gegenwärtigen Zeitplan soll die Siebte Verordnung zur Änderung der Bundeslaufbahn-verordnung Ende Mai vom Bundeskabinett ver-abschiedet werden und bereits im Juni in Kraft treten.

  Sparmassnahmen

07. Mai 2002

Tabu "betriebsbedingte Kündigungen" kann nicht weiter aufrecht erhalten werden!

Konkrete Absichtsmaßnahmen sind zur Zeit noch nicht erkennbar. Erstmalig hat aber ein Mitglied der Landesregierung, nämlich der Finanzminister, öffentlich verkündet, dass das Land NRW auch Kündigungen nicht mehr ausschließen würde.

Um zu verhindern, dass andere „Stellschrauben“ gedreht werden müssten, könne dieses Tabu der betriebsbedingten Kündigungen nicht weiter aufrecht gehalten werden.

(Quelle: Kölner Stadtanzeiger, Ausgabe 28.04.2002)

 

  Versorgungsänderungsgesetz

24. April 2002

DSTG und dbb werden verfassungswidrige Sonderopfer nicht hinnehmen

Der dbb Bundeshauptvorstand hat die Verfassungs-mäßigkeit verschiedener Regelungen des Versor-gungsänderungsgesetzes 2001 angezweifelt und seine Entschlossenheit bekräftigt, verfassungs-widrige Sonderopfer nicht hinzunehmen.

Der dbb wird deshalb alle rechtlichen Mittel bis hin zum Bundesverfassungsgericht nutzen, um die Absenkung des Versorgungsniveaus sowie die Einbeziehung aller Versorgungsempfänger in die Absenkungsmaßnahmen überprüfen zu lassen. Auch das Fehlen von Übergangsregelungen für versor-gungsnahe Jahrgänge und die Verringerung der Hinterbliebenenversorgung auf 55 Prozent hält der dbb für rechtlich bedenklich.

In typischen Einzelfällen sollen deshalb Verfahren vor den Verwaltungsgerichten spätestens ab 2003 mit dem Ziel anhängig gemacht werden, möglichst schnell eine höchstrichterliche Klärung her-beizuführen. Der dbb setzt damit ein deutliches Si-gnal, dass Beamte verfassungswidrige Sonderopfer nicht hinnehmen.

  Einkommensrunde 2003

24. APRIL 2002

Der dbb Bundeshauptvorstand hat auf seiner Sitzung am 23. April 2002 in Saarbrücken eine Trendwende in der Einkommenspolitik im öffentlichen Dienst gefordert.

Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes benötigen nach Jahren bescheidener Einkommens-anpassungen mit deutlichen Realeinkommensver-lusten Einkommenszuwächse, die sich nicht nur an der allgemeinen Einkommensentwicklung orien-tieren, sondern auch den Trend realer Ein-kommensverluste stoppen bzw. umkehren, heißt es in einem entsprechenden Beschluss des dbb Bunde-shauptvorstandes. Der dbb fordert deshalb eine deutliche lineare Einkommensanpassung, die das erwartete Wirtschaftswachstum ebenso berücksichtigt wie die Preissteigerungen der Jahre 2002 und 2003. Zusätzlich müsse Spielraum für eine Stärkung der Kaufkraft der Beschäftigten gegeben sein. Sobald gesicherte Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung vorliegen, soll die lineare Forderung konkretisiert werden. Schnelles Handeln fordert der Bundes-hauptvorstand darüber hinaus bei der Angleichung der Beschäftigungs- und Einkommensbedingungen im öffentlichen Dienst der neuen Länder.

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   Aus der Presse: Wie klappt es mit dem Finanzbeamten?

19. April 2002

Düsseldorf. Wie zufrieden sind die Steuerzahler mit ihrem Finanzamt?

Dies lässt das Düsseldorfer Finanzministerium in Telefon‑Interviews mit 15 000 zufällig ausgewählten Bürgern ermitteln. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, geht es Service und Kompetenz der Ämter, Öffnungs- und Wartezeiten, elektronische Kommunikation und Steuergerechtigkeit.  Außerdem sollen die anonym bleibenden Befragten in den nächsten Monaten die Chancen einschätzen, ohne Hilfe eines Steuerberaters alle Vorteile zu nutzen.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (dpa 18.01.02)

Es wäre ja auch nicht schlecht, den Bürger und seine Beschäftigten rechtzeitig über eine solche Aktion zu unterrichten. Die ersten besorgten Bürger haben sich schon an ihr Finanzamt gewandt, um zu erfragen, ob es sich hier auch tatsächlich um eine seriöse Befragung handelt. Blöd war nur, dass man im Finanzamt auch nicht viel mehr wusste.

 Presseerklärung vom 18.04.02

  Blickpunkt Ausgabe 04/2002 ist da! 

  05. April 2002

Die neue Ausgabe des Blickpunktes ist da und kann bereits vor Zugang der Printausgabe online gelesen werden!

Und das sind die Top-Themen:

40-Stunden-Woche erneut abgelehnt
Wir leisten Widerstand
Tarifkommission: Kräftiger Schluck aus der Pulle
Grundlegende Steuervereinfachung ist Programm
Mit ELSTER (neu) soll jetzt alles schneller gehen

und vieles mehr ...

Blickpunkt Ausgabe Nr. 04/2002

  SERvice

05. April 2002

Mobilfunksondertarife

Die DSTG bietet in Kooperation mit DpolG Sonderkonditionen bei Mobilfunktarifen an! Die neuen Tarife in EURO liegen nunmehr vor. Ein vergleich lohnt sich! 

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Seminarprogramm des Landesverbandes

Der DSTG Landesverband hält für seine Mitglieder ein abwechslungsreiches Seminarangebot bereit. Das Seminarprogramm für 2002 ist jetzt auch online verfügbar.

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Wir über Uns