Schreiben der DSTG NRW an die Landtagsfraktionen    

09. Dezember 2001

An die
Landtagsfraktionen

                                                                                  23. November 2001

  

Zusätzliche Einstellungen von Finanzanwärtern/innen im Jahre 2002

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der 2. Ergänzungsvorlage für den Landeshaushalt des Jahres 2002 hat erfreulicherweise der Finanzminister die bisherige Zahl der Nachwuchskräfte für den gehobenen Dienst in der Finanzverwaltung um 53 Personen angehoben.

Diese zusätzlichen Kräfte sind vorgesehen, um die Finanzverwaltung in die Lage zu versetzen, erfolgreich Geldwäsche und sonstige Geldtransaktionen des internatio­nalen Terrorismus bekämpfen zu können. Die DSTG begrüßt deshalb grundsätzlich dieses Vorgehen des Finanzministers.

Die DSTG fordert aber, dass im Ländervergleich diese Zahl der zusätzlichen Ein­stellungen verdoppelt werden müsste.

Wenn die Länder Bayern (50 zusätzliche Kräfte) und Niedersachsen (60 zusätzliche Kräfte) für diese Aufgabenstellung einstellen, ist die vorgesehene Zahl von 53 zu­sätzlichen Kräften zu gering. Es besteht sicherlich kein Zweifel, dass das wirtschaft­lich stärkste Bundesland gezwungen sein wird, sich im Bereich der Bekämpfung der o.g. Vorgänge wesentlich mehr engagieren muss als die genannten Länder.

Deshalb bitte ich Sie im Namen der Deutschen Steuer-Gewerkschaft in NRW, den positiven Ansatz des Finanzministers durch eine Verdoppelung der zusätzlichen Ein­stellungszahlen zu verbessern. Auch mit einer solchen Einstellungszahl werden sich immer wieder Vollzugsdefizite nicht vermeiden lassen.

 

Für Ihre Unterstützung darf ich mich sehr herzlich bedanken.

  

Mit freundlichen Grüßen

 

 

gez. W. Siggelkow

Vorsitzender

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