Protestveranstaltung 10.11.01 in Berlin 13. November 2001 Entschlossener
Protest gegen Abstriche an der Altersversorgung - Über 10.000 bei DBB
Kundgebung Über
10.000 Beamte und Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes haben am 10.
November 2001 geschlossenen Widerstand gegen weitere Abstriche an ihrer
Altersversorgung demonstriert. Mit Slogans wie „Alterssicherung ist kein
Gnadenbrot“ oder “ im Dienst lang gemacht, im Alter ausgelacht“
unterstrichen die Teilnehmer der DBB Protestkundgebung „Kein Raubbau an
der Altersversorgung“ in Berlin ihren wachsenden Frust über die
Versuche der öffentlichen Dienstherrn, die Altersicherung einer
„Gewaltdiät“ zu unterziehen. „Loyalität
ist keine Einbahnstraße,“ warnte DBB Chef Erhard Geyer unter Hinweis
auf die immer höheren Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, denen die Politik ihrerseits
personelle und finanzielle Abstriche entgegensetze. „Wer
mit der bekannten Salamitaktik scheibchenweise die Beamtenversorgung
reduziert, der sägt gleichzeitig am Fundament der Beamtenpflichten –
und die sind bekanntlich zur Zeit gefordert wie kaum je zuvor“, meinte
Geyer zu den unausgewogenen Plänen zur Reform der Beamtenversorgung in
seiner
Rede.
Der DBB verlangt Nachbesserungen am Versorgungsänderungsgesetz, vor allem
was den Versorgungshöchstsatz und den Vertrauensschutz für
Versorgungsempfänger und versorgungsnahe Jahrgänge angeht. Der
Vorsitzende der DBB Tarifunion Robert Dera ließ keinen Zweifel daran,
dass die Arbeitgeber durch Raubbau Die Grundsatzforderung der DBB Tarifunion nach einer zusätzlichen Altersicherung auf hohem Niveau stehe unverrückbar fest „Sollten die Arbeitgeber sich einem Abschluss der Verhandlungen noch in diesem Jahr verweigern, dann gehen wir eben mit diesem Thema in das Wahljahr 2002“ , warnte Dera. 10 Millionen Bundesbürger, die an der Zusatzversorgung hängen, würden dann immer wieder in die offene Wunde stoßen und die Angst der Regierenden am Wahlausgang schüren. |