Personalratswahlen beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB)   

 04. Oktober 2001 

Bestätigung der Vorjahresergebnisse bei der Wahl zum Gesamtpersonalrat beim
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW

Mit dem oben genannten Slogan ist die Fachgruppe Bauverwaltung BTB-DSTG-VdLA in den Personalratswahlkampf 2001 beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) gezogen.

 

Notwendig wurde die Wahl auf Grund des Gesetzes zur Errichtung eines Sondervermögens „Bau- und Liegenschaftsbetriebe NRW“ vom 06.12.2000. Dem zu wählenden Gesamtpersonal­rat werden bis zum 30. Juni 2004 die Aufgaben eines Hauptpersonalrates beim Finanzministerium übertragen. Der Gesamtpersonalrat besteht aus 12 Angestelltenvertretern, 2 Beamtenvertretern und 1 Arbeitervertreter. 

Auf Grund der schwierigen Rahmenbedingungen ist unser Ergebnis als großer Erfolg zu werten! 

  • Schwierig deshalb, weil der Wahlvorstand den ersten Wahltermin so spät ange­setzt hatte, um der neuen, gerade zusammengeschlossenen Gewerk­schaft ver.di genügend Reaktionszeit zu gewähren.....

  • Schwierig deshalb, weil dem Wahlvorstand schwerwiegende Fehler unterlaufen sind, die zur Wahlverschiebung in den August führten.....

  • Schwierig deshalb, weil es eine vermeintliche „Freie Liste“ gab, die hauptsächlich aus ver.di-Mitgliedern bestand.....

  • Schwierig deshalb, weil die Mittelinstanzen und das Ministerium, unser ange­stammtes Wählerpotential, nicht mehr mitwählte.....

Im Angestelltenbereich ist unser Erfolg im Vergleich zur Wahl im Jahr 2000 am deutlichsten ausgefallen, konnten wir hier rund 5 % mehr Wählerstimmen auf uns vereinen. Dieser Stimmenanteil bedeutet weiterhin drei Plätze in der Gruppe der Angestellten. Gewählt wurden die Kollegen F. Charl (BTB), W. Wiggers (DSTG) und A. Mett (DSTG), wobei der  Fachgruppenvorsitzende der DSTG Arno Mett zum vierten Mal hintereinander landesweit das beste Ergebnis für uns erreicht hat. Besonders erfreulich sind die starken Stimmenzuwächse in den Dienststellen Bonn I, Bonn II, Erkelenz und Iserlohn.

Verlierer im Angestelltenbereich war ver.di, die zwei Sitze an die Freie Liste abgeben musste.

Im Beamtenbereich haben sich 60 % der Wähler für uns entschieden. Da aber nur zwei Plätze zu belegen waren, ging der zweite Sitz an ver.di. Gewählt wurde die Kollegin
M. Keller-Knuth (BTB).

Besonders schmerzlich und so nicht erwartet, ist der Verlust des Arbeitervertreters. Dies lag aber nicht an unserem Spitzenkandidaten, sondern an einer unfairen Wahl­kampfkampagne von ver.di.

Resümierend kann man von einem erfolgreichen Abschneiden der Fachgruppe Bauverwaltung BTB-DSTG-VdLA bei der Wahl 2001 sprechen.

PS: Im Jahr 2004 werden die Karten endlich neu gemischt!

von

Arno Mett

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